Материал: m083700d

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156 • CANopen

Netzwerkkommunikation

Beachten

Wird nach dem Speichern einer Konfiguration nur die Modul-ID über den DIP-Schalter geändert, so wird weiterhin die gespeicherte Konfiguration verwendet. Dies bedeutet, dass sich alle Modul-ID spezifischen Einträge im Objektverzeichnis (Objekte die Modul-ID abhängig sind und das „rw“ Attribut besitzen) mit den alten Werten melden. (z. B. Emergency ID,...)

5.3.4.2.12Objekt 0x1011, Restore default Parameters

Idx

S-Idx

Name

Typ

Attribut

Default Wert

0x1011

0

Max. unterstützter

Unsigned8

RO

4

 

 

Sub-Index

 

 

 

 

1

Alle Parameter auf

Unsigned32

RW

1

 

 

Defaultwerte setzen

 

 

 

 

2

-

Unsigned32

RW

0

 

3

-

Unsigned32

RW

0

 

4

Alle Parameter

Unsigned32

RW

1

 

 

einmalig auf De-

 

 

 

 

 

faultwerte setzen

 

 

 

Mit diesem Objekt ist es möglich die vom Anwender gespeicherten Parameter wieder auf die Defaulteinstellung zu setzen.

Die Sub-Indizes 2 und 3 werden nicht unterstützt.

Das Abarbeiten des Load Kommandos läuft im Hintergrund. Es dauert ca. 2-3 Sekunden. Wenn die Ausführung beendet ist wird das SDOAntworttelegramm gesendet. Während der Ausführung ist ein kommunizieren mittels SDOs weiterhin möglich. Es kommt nur zu einer Fehlermeldung bei einem erneuten Versuch ein Load Kommando abzusetzen, wenn das vorherige noch nicht beendet ist. Ebenso ist es nicht möglich ein Load Kommando auszulösen, wenn „Save“ noch aktiv ist.

5.3.4.2.12.1Sub-Index 1 - Dauerhaftes Herstellen der Defaultparameter

Durch Schreiben der Signatur „load“ (Kleinbuchstaben ASCII - MSB 0x64 0x61 0x6F 0x6C LSB) in den Index 0x1011 Sub-Index 1 werden die werkseitigen Standardeinstellungen nach dem folgenden Power ON und jedem weiteren geladen. (bis zum nächsten SAVE-Kommando)

5.3.4.2.12.2Sub-Index 4 - Einmaliges Herstellen der Defaultparameter

Durch Schreiben der Signatur „load“ (Kleinbuchstaben ASCII - MSB 0x64 0x61 0x6F 0x6C LSB) in den Index 0x1011 Sub-Index 4 werden die werkseitigen Standardeinstellungen einmalig nach dem folgenden Power ON geladen. Nach jedem weiteren Power ON wird wieder die gespeicherte Konfiguration geladen. Dies kann beispielsweise in der Entwicklungsphase verwendet werden, um schnell einen Vergleich des Verhaltens zwischen gespeicherter und default Konfiguration zu bekommen, ohne jedes Mal alle Parameter neu zu setzen und zu speichern.

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CANopen

CANopen • 157

Netzwerkkommunikation

Ablauf:

gespeicherte Konfiguration einmalig durch default Konfiguration ersetzen -> load (Index 0x1011, Sub-Index 4)

-> Reset

-> default Werte

(in diesem Zustand ist ein erneutes Verwenden des load (Index 0x1011, Sub-Index 4) Befehls nicht erlaubt!)

-> Reset

-> gespeicherte Konfiguration

5.3.4.2.13Objekt 0x1014, COB-ID Emergency Object

Idx

S-Idx

Name

Typ

 

 

 

Default Wert

0x1014

0

COB ID EMCY

Unsigned32

RW

 

0x80+Modul-ID

Das Objekt legt die COB-ID für die EMCY-Nachricht fest.

Aufbau:

Bit31

Bit 30

Bit11

Bit10

Bit0

 

 

 

 

 

0/1

reserviert

 

COB-ID

 

gültig/ungültig

(immer 0)

 

 

 

Soll eine neue COB–ID eingetragen werden, muss erst Bit 31 auf 1 gesetzt sein, da es lt. Standard DS301 nicht erlaubt ist eine gültige COB-ID (Bit31=0) zu ändern.

5.3.4.2.14Objekt 0x1015, Inhibit Time Emergency Object

 

Idx

S-Idx

 

Name

 

Typ

 

 

 

Default Wert

 

 

0x1015

0

 

Inhibit Time EMCY

 

Unsigned16

RW

 

0

 

Diese Objekt gibt die min. Zeit an, die vergehen muss, bevor ein weiteres E- mergency gesendet wird.

Eintrag gleich Null deaktiviert das verzögerte Senden.

Da die Einträge beim verzögerten Senden in eine Queue eingetragen werden, ist die max. Anzahl schnell aufeinanderfolgender Emergency auf die QueueGröße (20 Einträge) beschränkt. Wird diese Anzahl überschritten wird sofort ein Emergency gesendet, welches den Überlauf anzeigt.

Eine Zeiteinheit beträgt 100µs.

Beispiel:

Min. zeitlicher Abstand zwischen zwei EMCY 30ms

 

Index 0x1015 = 300 = 0x12C

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158 • CANopen

Netzwerkkommunikation

5.3.4.2.15Objekt 0x1016, Consumer Heartbeat Time

 

Idx

 

 

S-Idx

 

 

Name

 

 

Typ

 

Attribut

 

Default Wert

 

0x1016

 

0

 

Max. überwachbare

 

 

Unsigned8

 

RO

5

 

 

 

 

 

 

 

Module

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1

 

1. Heartbeat Time

 

 

Unsigned32

 

RW

0

 

 

 

 

 

 

 

Eintrag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2

 

2. Heartbeat Time

 

 

Unsigned32

 

RW

0

 

 

 

 

 

 

 

Eintrag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3

 

3 .Heartbeat Time

 

 

Unsigned32

 

RW

0

 

 

 

 

 

 

 

Eintrag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4

 

4. Heartbeat Time

 

 

Unsigned32

 

RW

0

 

 

 

 

 

 

 

Eintrag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5

 

5. Heartbeat Time

 

 

Unsigned32

 

RW

0

 

 

 

 

 

 

 

Eintrag

 

 

 

 

 

 

 

Mit diesem Eintrag ist die Überwachung von bis zu 5 Modulen möglich. Es wird geprüft ob jedes in diesem Objekt definierte Modul innerhalb der eingestellten Zeit ein Heartbeat erzeugt hat. Wurde die eingestellte Zeit überschritten, wird ein Heartbeat-Event ausgelöst. Die Heartbeat-Time wird in Millisekunden eingetragen. Ist die Zeit 0, so ist die Überwachung deaktiviert.

Aufbau:

 

MSB

 

LSB

 

 

 

 

Bit

31-24

23-16

15-0

 

 

 

 

 

 

 

Wert

Reserviert

Modul-ID

Heartbeat Time

 

 

 

 

 

 

 

Datentyp

-

Unsigned8

Unsigned16

 

 

 

 

 

 

 

5.3.4.2.16Objekt 0x1017, Producer Heartbeat Time

Idx

S-Idx

Name

Typ

Attribut

Default Wert

0x1017

0

Producer Heartbeat

Unsigned16

RW

0

 

 

Time

 

 

 

Das Objekt legt die Zeit in Millisekunden zwischen zwei gesendeten Heart- beat-Nachrichten fest. Ist die Zeit 0 wird kein Heartbeat gesendet. Sobald ein Wert ungleich Null eingetragen wird, beginnt die Heartbeat Übertragung.

5.3.4.2.17Objekt 0x1018, Identity Object

Idx

S-Idx

Name

Typ

Attribut

Default Wert

0x1018

0

Max. unterstützte

Unsigned8

RO

4

 

 

Einträge

 

 

 

 

1

Hersteller ID

Unsigned32

RO

33

 

2

Gerätebeschreibung

Unsigned32

RO

837

 

3

RevisionsNummer

Unsigned32

RO

akt. Rev.-Nr.

 

4

Serien-Nummer

Unsigned32

RO

akt. Serien-Nr.

Das Objekt spezifiziert das verwendete Gerät.

Die Hersteller-ID beinhaltet eine, für jeden Hersteller, eindeutige Zahl. WAGO wurde die ID 33 zugewiesen.

Die Gerätebeschreibung spiegelt die Produktfamilie wieder.

Die Rev.-Nr. beinhaltet ein bestimmtes CANopen verhalten. Dabei enthält die Major-Rev.-Nr. die CANopen Funktionalität. Wird die Funktionalität verändert, wird die Major-Rev.-Nr. erhöht. An Hand der Minor-Rev.-Nr. kann man verschiedene Versionen mit dem gleichen CANopen Verhalten unterscheiden.

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CANopen • 159

Netzwerkkommunikation

Aufbau Rev.-Nr.:

Bit31

Bit16

Bit15

Bit0

 

 

 

 

Major-Rev.-Nr.

 

Minor-Rev.-Nr.

 

Die Seriennummer ist eine für diese Gerätefamilie eindeutige Zahl.

5.3.4.2.18Objekt 0x1200– 0x1201, Server SDO

 

Idx

 

S-Idx

 

Name

 

Typ

 

 

 

Default Wert

 

 

0x1200 bis

 

0

 

Max. unterstützte

 

Unsigned8

 

RO

 

2

 

 

 

0x1201

 

 

 

Einträge

 

 

 

Idx 0x1200 RO

 

 

 

 

 

 

 

1

 

COB-ID

 

Unsigned32

 

 

Idx 0x1200 0x600+Modul-ID

 

 

 

 

 

 

Client->Server (Rx)

 

 

 

Idx 0x1201 RW

 

Idx 0x1201

0x80000000

 

 

 

 

2

 

COB-ID

 

Unsigned32

 

Idx 0x1200 RO

 

Idx 0x1200

0x580+Modul-ID

 

 

 

 

 

 

Server->Client (Tx)

 

 

 

Idx 0x1201 RW

 

Idx 0x1201

0x80000000

 

Über dieses Objekt erfolgt der Zugriff auf die Einträge im Objektverzeichnis.

Die zweite SDO ist defaultmäßig nicht aktiv. Es ist nicht gestattet bei der zweiten SDO die COB IDs zu ändern, wenn diese aktiv (Bit 31 = 0) sind.

Aufbau COB ID:

Bit31

Bit 30

Bit11

Bit10

Bit0

0/1 gültig/ungültig

 

reserviert (immer 0)

 

COB-ID

5.3.4.2.19Objekt 0x1280– 0x128F, Client SDO

Idx

 

S-Idx

 

Name

 

Typ

 

 

 

Default Wert

 

0x1280 bis

 

0

 

Max. unterstützte

 

Unsigned8

 

RO

 

3

 

0x128F

 

 

 

Einträge

 

 

 

RW

 

 

 

 

 

1

 

COB-ID

 

Unsigned32

 

 

0x80000000

 

 

 

 

 

Client->Server (Tx)

 

 

 

RW

 

 

 

 

 

2

 

COB-ID

 

Unsigned32

 

 

0x80000000

 

 

 

 

 

Server->Client (Rx)

 

 

 

RW

 

 

 

 

 

3

 

Modul-ID des SDO

 

Unsigned8

 

 

0

 

 

 

 

 

Servers

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Objekt ermöglicht den Masterbetrieb für einen Feldbus-Knoten mit Controller. Der Feldbus-Controller unterstützt zur Zeit 16 Client SDOs. Der Feldbus-Knoten kann immer nur ein Client SDO bearbeiten. Erst wenn

dieser Vorgang komplett bearbeitet ist, kann eine weitere Client-SDO gesendet werden. Als Netzwerkmanagement-Master kann der Controller maximal 20 Module verwalten.

Aufbau COB ID:

Bit31

Bit 30

Bit11

Bit10

Bit0

 

 

 

 

 

0/1 gültig/ungültig

 

reserviert (immer 0)

 

COB-ID

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160 • CANopen

Netzwerkkommunikation

5.3.4.2.20Objekt 0x1400– 0x141F, Receive PDO Communication Parameter

 

Idx

 

 

S-Idx

 

 

Name

 

 

Typ

 

Attribut

 

Default Wert

 

0x1400 bis

 

0

 

Max. unterstützte

 

 

Unsigned8

 

RO

2

 

 

0x141F

 

 

 

 

 

Einträge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1

 

COB-ID

 

 

Unsigned32

 

RW

 

Idx 0x1400 0x200+Modul-ID

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Idx 0x1401 0x300+Modul-ID

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Idx 0x1402

0x400+Modul ID

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Idx 0x1403

0x500+Modul-ID

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Idx 0x1404-141F 0x80000000

 

 

 

2

 

Übertragungstyp

 

 

Unsigned8

 

RW

255

 

Mit diesem Objekt werden die Kommunikationsparamter der RxPDOs eingestellt. Es werden 32 RxPDOs unterstützt. Die Default-COB-IDs der ersten vier PDOs werden lt. Standard DS301 vorbesetzt. Alle weiteren PDOs sind deaktiviert. Werden nicht alle Default-PDOs benutzt (z. B. es sind weniger Klemmen gesteckt), so sind auch die nicht benutzten Default-PDOs deaktiviert.

Aufbau COB-ID:

Bit31

Bit 30

Bit11

Bit10

Bit0

 

 

 

 

 

0/1

reserviert (immer 0)

 

COB-ID

 

gültig/ungültig

 

 

 

 

Soll eine neue COB–ID eingetragen werden, muss erst Bit 31 auf 1 gesetzt sein, da es lt. Standard DS301 nicht erlaubt ist eine gültige COB-ID (Bit31=0) zu ändern.

Für jede PDO läßt sich ein Modus für die Datenübertragung (Übertragungstyp im Index Communication Parameter) definieren. Digitale und analoge Eingänge werden standardmäßig ´Change of Value´(COV) übertragen. In der folgenden Tabelle wird die Art der Übertragung in Abhängigkeit vom eingestellten Transmission Typ erklärt.

Übertra-

PDO Übertragung

 

 

 

 

 

gungstyp

 

 

 

 

 

 

 

 

 

cyclic

acyclic

 

syn-

asyn-

RTR

TxPDO

RxPDO

 

 

 

 

chronou

chro-

only

(Eingänge)

(Ausgänge)

 

 

 

 

s

nous

 

 

 

0

 

X

 

X

 

 

wenn COV Übertra-

Ausgänge nach jedem

 

 

 

 

 

 

 

gung bei jedem

SYNC so setzten, wie

 

 

 

 

 

 

 

SYNC

letzte empfangene PDO

 

 

 

 

 

 

 

 

gefordert

Übertra-

PDO Übertragung

 

 

 

 

 

gungstyp

 

 

 

 

 

 

 

 

1 – 240

X

 

 

X

 

 

Übertragung bei

Ausgänge nach jedem

 

 

 

 

 

 

 

jedem x. SYNC

SYNC so setzen, wie

 

 

 

 

 

 

 

(x = 1 bis 240)

letzte empfangene PDO

 

 

 

 

 

 

 

 

gefordert

241 - 251

- reserved

-

 

 

 

 

 

252

 

 

 

X

 

X

Daten werden neu

Nicht unterstützt

 

 

 

 

 

 

 

eingelesen bei einem

 

 

 

 

 

 

 

 

SYNC aber nicht

 

 

 

 

 

 

 

 

gesendet,

 

 

 

 

 

 

 

 

Anfordern über RTR

 

253

 

 

 

 

X

X

Anfordern über RTR

COV

254

 

 

 

 

X

 

COV 1

COV

255

 

 

 

 

X

 

COV 1

COV

1 die Daten werden im Abstand der eingestellten Inhibit Time gesendet

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