Материал: 228

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Artikel 17

Unicef warnt: Schleppertum wird zunehmen

Texterläuterungen

Unicef- die Organisation der UNO, deren Ziel die Hilfeleistung für Kinder und Minderjährige ist

das Asyl – приют, убежище

Übung 1. Merken Sie sich folgende Synonyme.

a) die Schlepperkriminalität, die Schleuserkriminalität, die Schmuggelkriminalität - иммиграционная преступность

b)

1.bereits, schon;

2.zunehmen, ansteigen, wachsen;

3.erklären, deklarieren;

4.die Schätzung, die Einschätzung, die Beurteilung;

5.fordern, verlangen;

6.(aus)nutzen, aus(nützen).

Übung 2. Finden Sie in der rechten Spalte die entsprechenden

Verben zu den links angegebenen Wörtern

...1. den Kampf

1. kritisieren

 

2. schmuggeln

2. den Menschenhandel...

 

3. verkaufen

3. die Kinder...

 

 

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4. zur Prostitution ...

4. verstärken

 

5. leisten

5. die Minderjährigen...

 

 

6. verschleppen

6. zum Betteln...

 

 

7. intensivieren

7. zum Arbeiten...

 

 

8. zwingen

8. Hilfe...

 

 

9. kriminalisieren

9. illegale Einwanderer...

 

 

 

10. die Frauen ...

 

 

 

Übung 3. Finden Sie Internationalismen im Artikel..

Übung 4. Finden und übersetzen Sie Zusammensetzungen.

Text

Bereits jetzt werden pro Jahr 120 000 Frauen und Kinder in die EU-Staaten verkauft.

Österreich spielt nach der EU-Erweiterung nicht nur bei einer funktionierenden Lösung für Asylwerber eine große Rolle, sondern es muss auch den Kampf gegen den Menschenhandel intensivieren. Nach der EU-Polizeiorganisation Europol warnt jetzt auch das UN-Kinderhilfswerk Unicef, dass das Schleppertum nach der EUErweiterung zunimmt.

„Kriminelle Händlerringe finden zur Zeit verstärkt Schlupflöcher, um vor allem Kinder aus Ostund Südosteuropa in die EU-Staaten zu verkaufen", erklärte Unicef am Donnerstag in Köln. Bereits heute werden nach Schätzungen jedes Jahr rund 120 000 Frauen und Kinder in die EU-Staaten verschleppt. Viele von ihnen werden auf brutalste Weise zur Prostitution gezwungen.

Händlerringe schmuggeln Minderjährige aus Ländern wie Moldawien und Rumänien nach Westeuropa, Polen und Tschechien und zwingen sie dort zum Betteln, Arbeiten oder zur Prostitution. Unicef fordert vor allem, die Hilfe für die Opfer des Menschenhandels in den Mittelpunkt zu stellen und diese nicht „als illegale Einwanderer zu kriminalisieren" und abzuschieben.

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Diese Sorge wird von Europol-Chef Jürgen Storbeck geteilt. Er fürchtet, dass in Zellen aufgegliederte Mafia-Organisationen die erweiterte EU zur Schaffung eines „gemeinsamen Raumes der Kriminalität" nützen werden.

Auch das Europa-Parlament kritisierte in seinen jüngsten

Abschlussberichten nach der Erweiterung den Menschenhandel in den alten und neuen Mitgliedländern, allen voran in Lettland, Litauen und der

Tschechischen Republik.

die Zeitung „ Die Presse "

Aufgabe 1. Beantworten Sie folgende Fragen.

1.Worin besteht die Aufgabe Österreichs im Bereich der Kriminalitätsbekämpfung?

2.Wovor warnt Unicef?

3.Wie hoch ist die Zahl der verschleppten Frauen und Kinder?

4.Was ist das Ziel ihrer Verschleppung?

5.Welche Besorgnisse ruft die Schmuggelkriminalität bei Unicef

(Europol, Europa-Parlament) hervor?

Aufgabe 2. Referieren Sie den Artikel.

Artikel 18

Handy führte zu Terroristen

Texterläuterungen

das Handy - мобильник der Provider - провайдер

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die Wertkarte – пин-карта der Zünder - взрыватель

sprengen – взрывать, подрывать

Übung 1. Merken Sie sich folgende Synonyme.

1.das Attentat, der Anschlag;

2.in den Tod rissen, morden, ermorden;

3.befinden sich, liegen;

4.der Arbeit nachgehen, die Arbeit fortsetzen;

5.entsprechen, übereinstimmen;

6.auf die Spuren stoßen, die Spuren auffinden;

7.der Ermittler, der Fahnder, der Untersuchungsführer;

8.das Mobil-Telefon, das Handy.

Übung 2. Finden Sie Internationalismen und geben Sie ihre

Äquivalente in der russischen Sprache

.

Übung 3. Finden und übersetzen Sie Zusammensetzungen.

Text

Ein Handy hat die spanische Polizei auf die Spur der Bombenleger von Madrid geführt. Das Telefon hatte als Zünder für einen der Sprengsätze dienen sollen, die am 11. März 2004 190 Menschen in den Tod rissen, doch wurde die Wertkarte nicht

aktiviert. „Ohne das Mobiltelefon würden wir jetzt blind im Nebel herumstochern", sagt ein Ermittler. Mit Hilfe des Telefonbetreibers gelang es der spanischen Polizei nun, den Ablauf der Anschläge zu rekonstruieren.

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40 Kilometer südlich von Madrid befand sich das Versteck, in dem

Madrider Terroristen ihre Bomben bauten. Hier haben sie 14 Bomben präpariert, die in den Morgenstunden des 11. März in vier Pendlerzügen

190 Menschen das Leben kosteten und 1 500 verletzten. Anschließend fuhren die Täter nach Hause und gingen ihrer Arbeit nach. Das hat die Polizei anhand von Spuren des verwendeten Sprengstoffs und Überresten der Zünder rekonstruieren können, dazu fand sie Fingerabdrücke, die mit den gefassten Tätern übereinstimmen.

Auf die Spuren der Täter stießen die Fahnder durch Nachforschungen bei den gestohlenen Handy-Wertkarten: sie waren in dieser Region durch den ersten Anruf bei Provider aktiviert worden. Mit einer Ausnahme - der Werrtkarte in dem nicht detonierten „13. Bombenrucksack", der auf dem Bahnhof mit einem kompletten Sprengsatz gefunden wurde und zu den

Tätern führte.

Nach einigen Tagen wurden insgesamt 20 Personen im Zusammenhang mit dem Attentat verhört. 12 Personen waren verhaftet. Die Ermittler haben von 4 bis 5 Männern, die die Bomben in die Züge stellten, identifiziert.

Danach erfolgten auch einige Festnahmen in Marokko.

aus der „Süddeutschen Zeitung“

Aufgabe L Beantworten Sie folgende Fragen.

1.Wann ereignete sich der Terroranschlag in Spanien?

2.Was half der Polizei, auf die Spur der Täter zu kommen?

3.Wo befand sich das Versteck der Terroristen?

4.Wie viele Menschen wurden in vier Zügen ermordet?

5.Wo wurde der „13. Bombenrucksack" gefunden?

6.Wie viele Personen wurden verhört und verhaftet?

Aufgabe 2. Referieren Sie den Artikel deutsch.