53. Hören Sie zu und erzählen Sie das Vorgelese wieder!
«NOCH! NOCH!»
Der kleine Peter konnte nur einige Worte sprechen. Seine ersten Worte waren natürlich „Papa“ und „Mama“. Etwas später lernte er „Bitte“ und „Danke“ sagen. Die Eltern erklärten ihm auch, wann er „Bitte“ und „Danke“ sagen sollte.
Einmal war Peter mit seinen Eltern bei Tante Amalia zu Gast.
„Wie alt ist der Kleine?“ Fragte die Tante. „Ist er schon zwei Jahre alt?“ „Noch nicht“, antwortete die Mutter.
Das Wort „noch“ gefiel dem kleinen Peter, aber er wusste nicht, was es bedeutet.
Nach dem Essen stand er auf und sagte höflich: „Danke! Bitte! Noch! Noch!“
54. Übersetzen Sie das!
GELD ODER VERSTAND?
Peter: Hör mal, Michel, ich will dich etwas fragen. Michel: Nun, was ist los?
Peter: Stell dir vor, du gehst in die Stadt… Michel: Ich bin ja schon in der Stadt!
Peter: Aber nein! Du sollst dir nur vorstellen: du gehst in die Stadt… Michel: Gut, ich stelle mir vor, ich gehe in die Stadt…
Peter: Also, du gehst in die Stadt. Auf dem weg liegen zwei Geldtaschen… Michel: Oh, zwei Taschen mit Geld?
Peter: Moment mal! Paß gut auf! Auf dem Weg liegen also zwei Taschen. In einer Tasche ist Geld, in der anderen Tasche ist Verstand.
Michel: In der ersten Tasche ist also Geld, in der zweiten Verstand. Na, und weiter?
Peter: Welche Tasche würdest du nehmen?
Michel: Du denkst wohl, ich nehme die Tasche mit dem Geld? Nein! Ich nehme natürlich die Tasche mit dem Verstand.
Peter: Haha! Das habe ich erwartet. Jeder nimmt das, was er nicht hat.
35
55. Hören Sie zu und erzählen Sie diese Lustigen Geschichten wieder:
EIN CHEMIESTUDENT
Ein Chemiestudent stand im Examen.
„Was wissen Sie vom Ammoniak“ fragte der Professor. „Es reizt zu Tränen…“
Der Professor nickte und sagte: „Ja! Und Ihre. Antwort auch!“
DIE CHEMIEKER DES 19. JAHRHUNDERTS
Lehrer: „Was kannst du über die Chemieker des 19. Jahrhunderts sagen? Schüler: „Sie sind alle gestorben.“
BRUDERS BILDUNG
„Und weshalb musstest du nachsitzen, Hans?“ „Ich wusste nicht, wo die Azoren sind“.
„Ein anderes Mal merke dir gefälligst, wo du sie hingelegt hast!“
«GLÜCKLICHE REISE!»
Wir fahren mit viel Gepäck zum Bahnhof. Wir fahren in die Ferien Da sagte Vater: „Ich wollte, wir hätten auch den Schreibtisch noch mitgenommen.“
„Wie kommst du nur darauf?“ Möchte die Mutter wissen. Vater: „Weil unsere Fahrkarten auf dem Schreibtisch Liegen.“
56. Wollen wir nun das Lied im Plattdeutschen singen!
57. Hören Sie zu und erzählen Sie diese lustigen Geschichten wieder.
EINE FRAU GAB EINEM MÄDCHEN…
Eine Frau gab einem kleinen Madchen einen Apfel. „Was musst du sagen?“ fragte ihre Mutter.
Das Mädchen dachte nach und antwortete: „Geben Sie mir bitte noch einen.“
36
DER BRIEFMARKENSAMMLER
Oleg sammelt Briefmarken. Heute kommt er aus der Schule, isst schnell und schlägt das Markenalbum auf.
„Vater, ich habe eine neue französische Marke. Willst du sie sehen?“
„Ja, gern. Die Marke ist sehr schön“, sagt der Vater. „Aber erzähle mir, wie steht es mit Physik?“
„Nicht sehr gut.“
„Du musst jeden Tag Physik lernen!“ Sagt der Vater und legt die Marke in das Physik – Lehrbuch.
Amanderen Tag fragt Oleg seinen Vater: „Wo ist meine französische Marke?“ „Du findest sie schon wieder“, sagt der Vater. „Lernst du auch fleißig Physik?“ „Ja“, antwortet Oleg.
Nach drei Tagen fragt der Vater wieder: „Nun, wie steht es mit Physik? Und wo ist deine französische Briefmarke?“
„Die Marke ist nicht da, aber Physik lerne ich.“
„Oleg, ich weiß alles: Physik willst du wieder nicht lernen!“ „Woher weißt du das?“ fragt Oleg und wird rot.
AUF DEM KOPF?..
„Walter, wenn ich auf dem Kopf stehe, läuft mir dann alles Blut in den Kopf?“
„Jawohl, mein Junge, antwortet der älteste Bruder.“
„So, so, warum aber läuft mir dann nicht alles Blut in die Füße, wenn ich auf den Beinen stehe?“
„Weil die Füße nicht hohl sind!“
58. Wollen wir heute ein neues Lied des deutschen Volkes singen. Das Lied heißt „Die Lorelei“. (Worte H. Heine).
1. Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, daß ich so traurig bin;
ein Märchen aus alten Zeiten,
das kommt mir nicht aus dem Sinn. Die Luft ist kühl und es dunkelt, und ruhig fließet der Rhein;
der Gipfel des Berges funkelt im Abendsonenschein.
37
2.Die schönste Jungfrau sitzet dort oben wunderbar,
ihr goldnes Geschmeide blitzet; sie kämmt ihr goldenes Haar.
Sie kämmt es mit goldenem Kamme und singt ein Lied dabei,
das hat eine wundersame, gewaltige Melodei.
3.Den Schiffer im kleinen Schiffe ergreift es mit wildem Weh;
er schaut nicht die Felsenriffe, er schaut nur hinauf in die Höh.
Ich glaube, die Wellen verschlingen am Ende Schiffer und Kahn:
und das hat mit ihrem Singen die Lorelei getan!
59.Hören Sie zu und erzählen Sie bitte das russisch nach:
IN EINER SCHULE
In der Geschichtstunde fragte die Lehrerin:
–Wowa, wer hat Ismail im Sturm genommen? Wowa antwortet erschrocken:
–Ehrenwort, Anna Iwanowna, nicht ich! Vielleicht hat das Petrow gemacht?... Fragen Sie ihn…
Die Lehrerin erzählt davon sehr empört dem Leiter des Lehrkörpers (завуч). Und er beruhigt sie:
–Machen Sie keine Sorgen! Das sind doch Kinder… Nach dem Spielen geben sie das zurück…
Die Lehrerin erzählt über alles dem Schuldirektor.
–Aha! Sagt Direktor. – Und welche Klasse?
–Die 6.B!
–Es tut mir leid, Anna Iwanowna. Diese geben aber nichts zurück.
38
60.Lesen Sie diesen Text und wählen Sie für ihn den vichtigen Titel:
1)Die Sportler des Griechenlands
2)Der Sport von heute
3)Die Olympischen Spiele der Neuzeit
Der 5. April 1896 war ein Festtag für Athen. Ein Schwarm weißer Tauben erhob sich über das Stadion und verkündete aller Welt: Die Olympischen Spiele der Neuzeit haben begonnen, diesmal als internationale Sportwettkämpfe! Ebenso wie die antiken Olympiaden finden sie einmal in vier Jahren statt. Es wurde ein schöner, feierlicher Brauch eingeführt: die Fackel der Olympiade wird von der Sonne, die über Olympia scheint, in Brand gesetzt. Aus Olympia bringt man dann die Fackel nach Athen, von dort nach Piräus, der Hafenstadt von Athen, und dann mit einem schnellen Schiff weiter. Auf diese Weise wird dieses Symbol des Friedens und der Völkerfreundschaft von Hand zu Hand weitergegeben und schließlich an den Ort gebracht, wo die Olympiade stattfinden soll. Dort wird mit Hilfe der Fackel das Olympische Feuer angezündet – und dies ist das Signal zum Beginn der Wettkämpfe.
Wo auch immer die Olympiade stattfindet, überall schreiten bei der Parade in den ersten Reihen die Sportler Griechenlands, die Nachkommen der berühmten Olympioniken des Altertums.
Olympische Spiele finden jetzt wie im alten Griechenland alle 4 Jahre statt. Die Sportler, die zu den Olympischen Spielen aus der ganzen Welt zusammenkommen, fühlen sich durch den Sport in Freundschaft verbunden.
Über den Spielen weht die Fahne mit den fünf Ringen. Die fünf Ringe bedeuten die fünf Erdteile – Asien, Afrika, Europa, Amerika und Australien.
Vokabeln
Athen – Афины der Schwarm – стая
die Taube – голубь; der Schwarm der Tauben – ? sich erheben – подниматься, взлетать verkünden – возвещать
stattfinden – состояться, проводиться der Brauch – обычай, ритуал
in Brand setzen – поджигать, зажигать
Piräus – Пирей
39