33. Heute werden wir ein neues Volkslied singen. Das Lied heißt „Am Brunnen vor dem Tore.“ Schreiben Sie bitte die Worte in Ihre Hefte nieder:
1. Am Brunnen von dem Tore, |
2. Ich muß auch heute wandern |
da steht ein Lindenbaum, |
Vorbei in tiefer Nacht, |
ich träumt in seinem Schatten |
da hab ich noch im Dunkel |
so machen süßen Traum, |
die Augen zugemacht. |
ich schnitt in seine Rinde |
Und seine Zweige rauschten, |
so manches liebe Wort, |
als riefen sie mir zu: |
es zog in Freud und Leide |
Komm her zu mir, Geselle, |
zu ihm mich immer fort, |
hier find’st du deine Ruh! 2 Mal |
zu ihm mich immer fort. |
|
34. Lesen Sie! Erzählen Sie bitte die Geschichte über Hansi und Klara nach:
HANSI UND KLARA
Sie gehören Georg und heißen Hansi und Klara. Sie wohnen in einem schönen Käfig mit einer Schaukel. Auf der tanzen, turnen, schaukeln und zwitschern sie von früh bis spät.
Einmal legt Georg das Futter in den Käfig und läuft in den Hof. Das Türchen das Käfigs hat er nicht zugemacht.
„Komm, fliegen wir weg!“ sagt Hansi. Klara: „Wohin?“
Hansi: „Nach Afrika!“ Und Klara wieder: „Wozu?“
Hansi: „Dort werden wir die Welt sehen, Bäume und Wälder.“ „Und was noch?“
„Felder, Flüsse und Meere, Klara!“ „Und wann?“
Aber da kommt Georg ins Zimmer, sieht dasTürchen und macht es schnell zu. Da sagt Hansi traurig: „Jetzt können wir nicht wegfliegen.“
Klara: „Warum?“
„Du fragst ja so viel, Klara!“
25
35. Lesen Sie und übersetzen Sie – Satz für Satz – ins Russische:
ESEL UND TIGER
Nach einem großen Regen geht ein Esel im Wald spazieren. Da begegnet er einem jungen Tiger. Der Tiger hat noch nie einen Esel gesehen und denkt: „Das graue Tier mit so langen Ohren muß stark sein.“
Da sagt der Tiger zum Esel: „Ich sehe, du bist stark. Wollen wir Freunde sein!“
Dem Esel gefallen diese Worte, und er antwortet: „Gut, von jetzt an helfe ich dir immer.“ Und der Esel geht weiter. Er geht zur Wiese, und der Tiger geht in den Wald.
Nach einigen Minuten sieht der Esel einen großen Wolf auf sich zu kommen, und er schreit schnell herbei. Der Wolf bekommt Angst und läuft schnell in den Wald.
„Was ist los, mein Freund?“ fragt der Tiger.
„Als du gegangen bist, ist dieser Wolf gekommen.“ „Hast du Angst vor diesem Tiger?“
„Ach wo! Der Wolf war so komisch, und ich habe so gelacht!“
„So habe ich auch gedacht“, sagt der Tiger und geht wieder in den Wald. Bald kommt der Wolf wieder und überfällt den Esel. Er schreit und
schreit… der Tiger aber kommt nicht. Er hört den Esel, und denkt, sein starker Freund lacht wieder über den grauen Wolf.
36.Lesen Sie den Text „Esel und Tiger“ noch einmal zu versuchen Sie ihn deutsch nachzuerzählen!
37.Wollen wir nun das Lied „Am Brunnen…“ singen!
38.Hören Sie zu und erzählen Sie das deutsch wieder:
Ein kleines Mädchen kommt mit seiner Mutter in den Laden. Sie wollen eine Puppe zu Neujahr kaufen.
Die Verkäuferin sagt zu der Kleinen: „Nimm diese Puppe, sie macht die Augen auf und zu kann „Mama“ sagen.“
„O nein“, sagt das Mädchen schnell, „ein Schwesterchen habe ich schon.“
26
* * *
In der Biologiestunde sagt der Lehrer: „Die Vierbeinigen haben keine Federn.“
Kurt aber ruft: „Herr Lehrer, ich weiß aber etwas, das hat vier Beine und auch Federn.“
Der Lehrer fragt: „Was ist denn das?“ „Das ist mein Bett!“ ruft Kurt.
DIE GRILLE UND DIE AMEISE
Es ist Winter. Alles ist weiß. Im Wald gib es schon keine Beeren und Pilze. Da kommt Fräulein Grille zur Frau Ameise.
Ameise: Haben Sie denn nichts für den Winter vorbereitet? Grille: Ich habe keine Zeit gehabt.
Ameise: Was haben Sie denn, Fräulein Grille, im Sommer gemacht? Grille: Ich habe viel gesungen und musiziert.
Ameise: Im Sommer haben Sie gesungen. Und jetzt können Sie tanzen!
39. Hören Sie zu und erzählen Sie deutsch wieder:
Ein junger Mann wollte Deutsch lernen. Er ging zu einem Lehrer und fragte: „Ist es sehr schwer, Deutsch zu lernen?“
„Die ersten zehn Unterrichtsstunden sind schwierig“, antwortete der Lehrer. „Aber dann werden Sie sehen: es isteine schöne, eine wunderschöne Sprache!“ Dann sagte der junge Mann: „Wollen wir mit der elften Stunde beginnen.
40. Lesen Sie und erzählen Sie das deutsch wieder:
Gerd fragte seinen Großvater: „Sag mal, Opa, kann man mich für etwas bestrafen, was ich nicht gemacht habe?“
„Natürlich nicht, mein junge“, antwortete der Großvater.
„Das ist gut“, sagte Gerd glücklich. „Ich muß jetzt ins Bett gehen und ich habe meine Aufgaben zu morgen nicht gemacht.“
* * *
Gisela: „Wie gefällt dir das neue Buch, Monika?“
Monika: „Das Ende ist wunderbar!“
Gisela: „Und der Anfang?“
Monika: „So weit bin ich noch nicht“…
27
* * *
Lehrer: „Sag, mal, Junge, was für eine Form hat unsere Erde?“ Schüler: „Die Erde ist rund, Herr Lehrer!“
Lehrer: „Woher wissen wir das?“
Schüler: „Das kann man am Globus sehen!“
* * *
Einmal, vor vielen Jahren, kam ein Inspektor in eine Dorfschule. Er stellte den Schülern sehr schwere Fragen, und viele Jungen und Mädchen konnten sie nicht beantworten.
Am nächsten Tag musste dieser Inspektor in ein anderes Dorf gehen und verirrte sich. Da fragte еr einen Jungen, der im Wald Beeren sammelte. "Kannst du mir nicht den Weg zeigen?"
Der Junge sah den Inspektor aufmerksam an und sagte: „Gestern haben Sie mich in der Geographiestunde nach Afrika und dem Südpol gefragt, und jetzt wissen Sie nicht mal den Weg ins nächste Dorf !?"
NICHT ZU HAUSE
Ein Gelehrter will spazieren gehen. Er nimmt einen Bleistift, ein Blatt Papier und schreibt mit großen Buchstaben: „Nicht zu Hause“
Dann geht еr auf die Straße und hängt das Blatt Papier an die Tür.
Das Wetter ist schön, und der Mann sitzt zwei Stunden im Park. Dann kommt еr nасh Hause zurück. Er sieh das Papier und liest: „Nicht zu Hause“. Nicht zu Hause? Aber wo ist denn der Mаnn? Denkt der Gelehrte und geht weg.
41.Wollen Wir nun das Lied „Ich ging einmal spazieren“ singen!
42.Da sind einige Geschichten. Lesen Sie und erzählen Sie deutsch wieder:
ZWEI FRAGEN
„Heute will ich euch zwei schwere Fragen stellen“, sagte Ора. „Wer die erste Frage richtig beantwortet, ist von der zweiten Frage befreit und trinkt mein Kompott. wieviel Schüler haben das Abzeichen für gutes Wissen bekommen?“
Susi ruft schnell: „Nеuntаusendsechshundertsiebehundvierzig!“ „Und wоhеr weißt du das?“ fragt der Opa.
„Das ist schon die zweite Frage“, sagt Susi und trinkt Ораs Kompott.
28
JAHRESZEITEN
Vier Kinder: Peter, Irene, Otto und Lene, sitzen im Zimmer. Sie spielen Dоminо.
Otto: Ich will spazieren gehen, aber es regnet. Der Herbst ist eine so schlechte Jahreszeit.
Irene: Und ich habe den Herbst gern. Es regnet ja nicht immer. Bald scheint wieder die Sonne, und wir fahren in den Wald Pilze suchen. Der Wald ist jetzt so schön! Die Bäumе sind rot und gelb, braun und grün.
Peter: Bald kommt auch der Winter. Der Winter ist eine so schöne Jahres-
zeit.
Otto: Nein; ich habe den Winter auch nicht gern. Im Winter ist еs immer so
kalt.
Peter: Kalt? Oh, was du nicht sagst! Im Winter laufe ich gern Schi und Schlittschuh. Wir machen oft eine Schneebal1schlacht. Kann es dann im Winter kalt sein.
Lene: Und dann kommt dеr Frühling! Das ist aber schön! Otto: Da regnet еs leider wieder.
Lene: Der Regen ist im Frühling warm. Und im Wald sind so schöne Blumеn.
Irene: Und der Feiertag, der Erste Mai!
Peter: Und dann kommen der Sommer und die Sommerferien. Ist das nicht schön, Otto?
Otto: Ihr wisst ja, die Ferien gefallen mir immer.
***
Der Lehrer erzählt von den Jahreszeiten. Dann fragt er Heinz: „Sagte mir, wann ist die beste Zeit, Äpfel zu pflücken?“
Heinz steht auf und antwortet: „Wenn der Hund nicht im Garten ist.“
43. Lesen Sie das und übersetzen Sie – Satz für Satz – ins Russische:
FRÜHLINGSWETTER
Seht auf den Kalender: Еs ist Frühling. Aber wie schlecht ist doch heute das Wetter! Die Sonne scheint nicht. Der Himmel ist grau. Es regnet, und es ist sehr windig! Die Menschen gehen nicht auf den Straßen spazieren, sie laufen schnell nach Hause in ihre warmen Wohnungen.
29