Busklemmen • 237
Inkremental-Encoder-Interface 750-631
Bit OVERFLOW (Statusbit.4) einmalig addiert oder das Bit UNDERFLOW (Statusbit.3) einmalig subtrahiert. Zwischen zwei Zählerabfragen darf sich der Zählerstand um hö chstens 1/3 x 0xFFFF erhö hen oder verkleinern. Durch die getrennte Berechnung der Zählererweiterung kann bei diesem Verfahren mit kleineren Datenbreiten gerechnet werden.
Zählerstand setzen:
Das Setzen des Zählerstands erfolgt mit Bit CNT_SET (Steuerbit.2). Der neue Zählerstand wird im Ladewert ü bergeben. Mit dem Wechsel von Bit CNT_SET von „0“ auf „1“ wird der Zähler mit dem Ladewert geladen. Der erfolgte Ladevorgang wird als „1“ mit Bit CNTSET_ACC ( Statusbit.2) angezeigt.
Aktuellen Zählerstand festhalten:
Durch einen externen Eingang betätigt, kann der aktuelle Zählerstand als Latchwert festgehalten werden. Hierfü r wird das Bit EN_LATEXT (Steuerbit.1) im Steuerwort gesetzt. Nach einem anschließenden „0“ auf „1“ Ü bergang enthält der Latchwert den Zählerstand zum Zeitpunkt des Flankenwechsels. Der erfolgte Latchvorgang wird durch eine „1“ des Bits LATEXT_VAL (Statusbit 1) angezeigt. Zur Berechnung des erweiterten Latchwertes ist wie oben beschrieben zu verfahren.
Referenzpunkt festhalten:
Die Speicherung des aktuellen Zählerstands kann auch mit dem Signal der Indexspur des Gebers verknü pft werden. Die Freigabe erfolgt mittels „1“ von Bit EN_LATC (Steuerbit.0). Die erfolgte Speicherung des Zählerstands wird durch LATC_VAL = 1 (Statusbit.0) angezeigt.
Beachten
Den Aufbau der Prozessdaten dieser Busklemmen entnehmen Sie bitte
dem Kapitel "Aufbau der Prozessdaten fü r MODBUS/TCP" in der Beschreibung zum Prozessabbild des entsprechenden Kopplers/Controllers.
Modulares I/O-System
ETHERNET TCP/IP