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Glossar • 317

G

H

Firewall

Sammelbezeichnung fü r Lö sungen, die LANs, welche ans Internet angeschlossen sind, vor unberechtigtem Zugriff aus diesem zu schü tzen. Außerdem sind sie in der Lage, auch den Verkehr aus dem LAN ins Internet zu kontrollieren und zu reglementieren. Kernstü ck von Firewalls sind statische Router, die ü ber eine Zugriffskontroll-Liste verfü gen, mit der sie entscheiden kö nnen, von welchem Host welche Datenpakete passieren dü rfen.

Frame

Rahmen eines Datenpaketes, enthält den Header (Paketkopf) und z. B. eine Prü fsumme.

FTP

(File Transfer Protocol) Eine Standardanwendung fü r TCP/IP, die nur die Fileü bertragung und keinen Filezugriff beinhaltet.

Funktion

Baustein, der bei gleichen Eingangswerten immer dasselbe Ergebnis (als Funktionswert) zurü ckliefert; sie hat keine lokalen Variablen, die ü ber einen Aufruf hinaus Werte speichern.

Funktionsblock

Baustein, der bei der Ausfü hrung einen oder mehrere Werte liefert. Diese kö nnen als lokale Variablen („Gedächnis“) gespeichert werden.

Gateway

Gerät zur Verbindung zweier verschiedener Netze, ü bernimmt die Ü bersetzung der unterschiedlichen Protokolle.

Hardware

Elektronische, elektrische und mechanische Komponenten einer Baugruppe.

Header

Paketkopf eines Datenpaketes, enthält u. a. die Adressinformationen des Empfängers.

Host

Ursprü nglich ein zentraler Großrechner, auf den von anderen Systemen aus zugegriffen werden kann. Die vom Host bereitgestellten Dienstleistungen kö nnen ü ber Lokalund Fernabfrage abgerufen werden. Heute werden damit auch einfach Rechner bezeichnet, die zentral bestimmte Dienste zur Verfü - gung stellen (z.B. UNIX-Hosts im Internet).

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318 Glossar

I

HTML

Abkü rzung von hypertext markup language

HTML ist die Beschreibungssprache fü r Dokumente im World Wide Web. Sie enthält die Sprachelemente fü r den Entwurf von Hypertext-Dokumenten.

HTTP

(Hyper Text Transfer Protocol) Client-Server-TCP/IP-Protokoll, das im Internet oder Intranets fü r den Austausch von HTML-Dokumenten benutzt wird. Im Normalfall benutzt es Port 80.

Hub

Ein Gerät, das die Kommunikation zwischen mehreren Netwerkteilnehmern ü ber Twisted Pair Kabel ermö glicht.

Wie ein Repeater, nur mit vielen Ausgängen, dient ein Hub zur Bildung einer Stern-Topologie.

Hypertext

Dokumentformat, das von HTTP benutzt wird. Hypertextdokumente sind Textdateien, die ü ber besonders hervorgehobene Schlü sselwö rter Verzweigungen in andere Textdokumente ermö glichen.

IAONA Europe

Die IAONA Europe (Industrial Automation Open Networking Alliance) ist eine Organisation fü r industrielle Netzwerktechnik, dessen Ziel es ist, ETHERNET in der Automatisierungstechnik zu etablieren.

Nähere Informationen dazu erhalten Sie im Internet unter: www.iaona-eu.com.

ICMP-Protokoll

Das ICMP-Protokoll ist ein Protokoll zur Ü bertragung von Statusinformationen und Fehlermeldungen der Protokolle IP, TCP und UDP zwischen IPNetzknoten. ICMP bietet u. a. die Mö glichkeit einer Echo-Anforderung, um feststellen zu kö nnen, ob ein Bestimmungsort erreichbar ist und antwortet.

IEC 61131-3

Internationaler Standard aus dem Jahr 1993 fü r moderne Systeme mit SPSFunktionalität. Aufbauend auf einem strukturierten Softwaremodell definiert sie eine Reihe leistungsfähiger Programmiersprachen, die fü r unterschiedliche Automatisierungsaufgaben eingesetzt werden kö nnen.

IEEE

Institute of Electrical and Electronic Engineers.

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Glossar • 319

K

IEEE 802.3

IEEE 802.3 ist eine Normung von IEEE. ETHERNET unterstü tzt als Medium nur das Yellow-Cable. IEEE 802.3 unterstü tzt zusätzlich noch S-UTP und BreitbandKoax. Die Segmentlängen reichen von 500 m bei YellowCable, 100 m bei TP und 1800 m bei BreitbandKoax. Die Topologien kö nnen entweder Stern oder Bus sein. Als Kanalzugriffsverfahren wird bei ETHERNET (IEEE 802.3) CSMA/CD verwendet.

Intel-Format

Eingestellte Konfiguration des Feldbus-Kopplers/-Controllers fü r den Aufbau des Prozessabbilds. Abhängig von der eingestellten Konfiguration (Intel/Motorola-Format, word-alignment,...), werden die Daten der Klemme unterschiedlich im Speicher des Kopplers/Controllers abgebildet. Das Format legt fest, ob Highund Low-Byte getauscht sind. Bei dem Intel-Format sind diese nicht getauscht.

Internet

Das Internet stellt ein System von Millionen miteinander verbundenen Computern rund um die ganze Welt dar. Sein wohl bekanntester Bereich ist das

World Wide Web.

Intranet

Intranet ist ein Netzwerkkonzept mit privaten Netzwerkverbindungen, auf denen unternehmensweit Daten ausgetauscht werden kö nnen.

IP

Internet Protocol.

ISA

Industry Standard Architecture. Bietet eine Standardschnittstelle fü r den Datenaustausch zwischen CPU und Peripherie.

ISO/OSI-Referenzmodell

Referenzmodell der ISO/OSI fü r Netzwerke mit dem Ziel der Herstellung einer offenen Kommunikation. Es definiert die Schnittstellenstandards zwischen Computerherstellern in den entsprechenden Softund Hardwareanforderungen. Das Modell betrachtet die Kommunikation losgelö st von speziellen Implementierungen. Es verwendet dazu sieben Ebenen.

Koaxialkabel

In diesem Kabel gibt es eine einzige Leitung und einem radialen Schirm, um die Information zu ü bertragen.

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320 Glossar

L

M

O

P

LAN

Local Area Network

Manchesterkodierung

Bei dieser Kodierung wird eine 1 als ein Wechsel von low nach high kodiert, und eine 0 als ein Wechsel von high nach low.

MS-DOS

Betriebsystem, das direkten Zugriff auf die Hardware von allen Anwendungen aus erlaubt.

Open MODBUS/TCP Specification

Spezifikation, die den spezifischen Aufbau eines MODBUS/TCP Datenpaketes festlegt. Diese ist abhängig von dem gewählten Funktionscode bzw. von der gewählten Funktion (Bit oder Register einoder auslesen).

Ping-Befehl

Mit der Eingabe des Ping-Befehls (ping <IP-Adresse>) erzeugt das ping Programm ICMP echo request Pakete. Es wird benutzt, um zu ü berprü fen ob ein Knoten erreichbar ist.

Portnummer

Die Portnummer bildet zusammen mit der IP-Adresse einen eindeutigen Verbindungspunkt zwischen zwei Prozesse (Anwendungen).

Predictable ETHERNET

Predictable ETHERNET bedeutet, dass die Verzö gerungszeit einer Nachricht in einem ETHERNET Netzwerk voraussagbar ist (predictable). Durch die dazu getroffenen Maßnahmen kö nnen Echtzeitsanforderungen nahezu realisiert werden.

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Glossar • 321

R

Proxy-Gateway

Proxy heißt Bevollmächtigter oder Stellvertreter. Ein Proxy-Gateway (oder auch Proxy-Server) ermö glicht Systemen, die keinen direkten Zugang zum Internet haben, den indirekten Zugang zum Netz. Das kö nnen solche Systeme sein, die durch einen Firewall aus Sicherheitsgrü nden vom unmittelbaren Zugang ausgeschlossen sind. Ein Proxy kann einzelne Datenpakete zwischen dem Internet und einem lokalen Netz herausfiltern und so zur Erhö hung der Sicherheit beitragen. Proxies werden auch dazu benutzt, Zugriffe auf bestimmte Server zu begrenzen.

Außerdem kö nnen Proxy-Gateways auch Speicher (Cache)-Funktionen haben. In einem solchen Fall prü fen sie, ob die jeweilige URL-Adresse schon lokal vorhanden ist und liefern sie gegebenenfalls sofort zurü ck. Dies spart bei Mehrfachzugriffen Zeit und Kosten. Ist die URL nicht im Cache, so wird der Request normal weitergegeben.

Bis auf eine einmalige Konfiguration im Web-Browser sollte der Benutzer nichts von dem Proxy-Gateway merken. Die meisten Web-Browser kö nnen so konfiguriert werden, daß sie pro Zugriffsmethode (FTP, HTTP) unterschiedliche oder keine Proxy-Gateways benutzen.

Repeater

Repeater arbeiten (wie Hubs, jedoch nur mit einem Ausgang) auf Schicht 1 des ISO/OSI-Modells.

Repeater sind physikalische Verstärker ohne eigene Verarbeitungsfunktion. Sie frischen Daten auf, ohne jedoch geschädigte Daten zu erkennen und geben alle Signale eines Segmentes auf alle anderen angeschlossenen Segmente weiter. Repeater werden verwendet, um größ ere Ü bertragungsentfernungen zu realisieren oder wenn die maximale Knotenzahl von 64 Geräten je Twisted- Pair-Segment ü berschritten wird. Der Repeater wird als ein Knoten bei der max. Anzahl der Knoten in einem Segment stets mitgezählt.

Werden Router eingesetzt, die als Repeater konfiguriert sind, ist auch ein Medienwechsel mö glich.

Request

Ein Request ist eine Dienstanforderung von einem Client, der bei einem Server die Erbringung eines Dienstes anfordert.

Response

Als Response bezeichnet man die Antwort eines Servers auf den Request eines Client.

RFC Spezifikationen

Spezifikationen, Vorschläge, Ideen und Richtlinien, das Internet betreffend, werden in Form von sogenannten RFCs (Request For Comments) verö ffentlicht.

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