Материал: m012900d

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312 Einsatz in explosionsgefä hrdeten Bereichen

8.5.2 Fü r Amerika

Gemäß NEC 500

Explosionsschutzgruppe

Einsatzbereich

(Gefahrenkategorie)

(Zone)

Explosionsgruppe

CL I DIV 2

 

Grp. ABCD

 

(Gasgruppe)

 

optemp code T4A

Temperaturklasse

 

24V DC AWG 28-14 55°C max ambient

CL I DIV 2 Grp. A B C D op temp code T4A

LISTED 22ZA AND 22XM

-02----03

4246

0-

2

410

 

 

ITEM-NO.:750-400

Hansastr. 27

2DI 24V DC 3.0ms

 

D-32423 Minden

0.08-2.5mm2

0V 24V DI1

Di2

PATENTS PENDING

II 3 G

KEMA 01ATEX1024 X EEx nA II T4

Abb. 8-2: Beispiel fü r seitliche Beschriftung der Busklemmen

 

(750-400, 2-Kanal Digital Eingangsklemme 24 V DC)

g01xx04d

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Einsatz in explosionsgefä hrdeten Bereichen • 313

8.6Errichtungsbestimmungen

In der Bundesrepublik Deutschland sind verschiedene nationale Bestimmungen und Verordnungen fü r das Errichten von elektrischen Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen zu beachten. Die Grundlage hierfü r bildet die ElexV. Ihr zugeordnet ist die Errichtungsbestimmung DIN VDE 0165/2.91. Nachfolgend sind auszugsweise zusätzliche VDE-Bestimmungen zu finden:

DIN VDE 0100

DIN VDE 0101

DIN VDE 0800

DIN VDE 0185

Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000 V

Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen ü ber 1 kV

Errichtung und Betrieb von Fernmeldeanlagen einschließlich Informationsverarbeitungsanlagen

Blitzschutzanlagen

In den USA und Kanada gelten eigenständige Vorschriften. Nachfolgend sind auszugsweise diese Bestimmungen aufgefü hrt:

NFPA 70

ANSI/ISA-RP 12.6-1987

C22.1

National Electrical Code Art. 500 Hazordous Locations

Recommended Practice

Canadian Electrical Code

Gefahr

Der Einsatz des WAGO-I/O-SYSTEMs 750 (elektrisches Betriebsmittel) mit Ex-Zulassung erfordert unbedingt die Beachtung folgender Punkte:

Die elektrischen Betriebsmittel sind ausschließlich fü r die Anwendungen in explosionsgefährdeten Bereichen (Europa: Gruppe II, Zone 2 bzw. Amerika: Class I, Devision 2, Group A, B, C, D) oder in nichtexplosionsgefährdeten Bereichen geeignet!

Es dü rfen nur zugelassene Module des elektrischen Betriebsmittels zum Einsatz kommen. Das Ersetzen von Komponenten kann die Eignung zum Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen in Frage stellen!

Das Ziehen und Stecken von elektrischen Betriebsmitteln ist nur bei ausgeschalteter Spannungsversorgung oder bei Sicherstellung einer nichtexplosionsgefährdeten Atmosphäre erlaubt!

Die Angaben zur Spannungsversorgung und Sicherung sind einzuhalten (siehe Kennzeichnung des Sicherungshalters)!

i

Weitere Informationen

Einen Zertfizierungsnachweis erhalten Sie auf Anfrage.

Beachten Sie auch die Hinweise auf dem Beipackzettel des Moduls.

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314 Glossar

9 Glossar

B

Basisband

Basisbandsysteme sind Systeme, die ohne Trägerfrequenzen, also mit unmodulierten Signalen arbeiten. Sie bieten also nur einen Kanal, der logisch auf die verschiedenen Bedü rfnisse zugeschnitten werden muß. Gegensatz: Breitband.

Baustein

Funktionen, Funktionsblö cke und Programme sind Bausteine.

Jeder Baustein besteht aus einem Deklarationsteil und einem Rumpf. Der Rumpf ist in einer der IEC-Programmiersprachen AWL (Anwendungsliste), ST (Strukturierter Text), AS (Ablaufstruktur), FUP (Funktionsplan) oder KOP (Koppelplan) geschrieben.

Betriebsystem

Software, die Anwendungsprogramme mit der Hardware verbindet.

Bibliothek

Sammlung von Bausteinen, die dem Programmierer in dem ProgrammierTool WAGO-I/O-PRO 32 fü r das Erstellen eines Steuerungsprogramms gemäß IEC 61131-3 zur Verfü gung stehen.

Bit

Kleinste Informationseinheit. Der Wert kann entweder 1 oder 0 sein.

Bitrate

Anzahl von Bits, die innerhalb einer Zeiteinheit ü bertragen werden.

BNC

Bayonet Navy Connector. Buchse fü r Koaxialkabel.

BootP

Das Bootstrap-Protokoll ist ein Protokoll, das festlegt, wie Systemund Netzwerkinformationen von einem Server an Arbeitsstationen ü bermittelt werden.

Breitband

Übertragungstechnik, die mit einer hohen Bandbreite arbeitet und so hohe

Übertragungsraten gestattet. Dadurch kö nnen mehrere Geräte gleichzeitig ü bertragen.

Gegensatz: Basisband.

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Glossar • 315

Bridge

Eine Bridge arbeitet auf Schicht 2 des ISO/OSI-Modells. Sie ist wie ein Switch, hat aber nur einen Ausgang.

Bridges teilen das Netzwerk in Segmente, dabei kann die Anzahl der Knoten erhö ht werden. Geschädigte Daten werden herausgefiltert. Telegramme werden nur versandt, wenn der Knoten sich mit der Zieladresse in dem angeschlossenen Segment befindet. Sie betrachtet nur den Rahmen der MACSchicht. Kennt sie die Ziel-Adresse, so leitet sie sie weiter (wenn die ZielAdresse auf einem anderen als dem Strang ist, wo der Frame herkam) oder vernichtet ihn (der Empfänger hat den Rahmen bereits). Kennt sie die Adresse nicht, flutet sie (leitet in alle ihr bekannten Segmente weiter) und merkt sich die Quelladresse.

Eine Bridge dient dazu, Nachrichten unabhängig vom Ziel der Nachricht zu ü bertragen.

Broadcast

Rundruf, Nachricht, die an alle am Netz angeschlossenen Stationen ü bertragen wird.

Bus

Leitung zur bitseriellen oder bitparallelen, getakteten Datenü bertragung. Ein Bus fü r die bitparallelen Datenü bertragung besteht aus Adress-, Daten-, Steuer- und Versorgungsbus. Die Breite des Datenbusses (8-,16-, 32-, 64-Bit) und seine Taktgeschwindigkeit ist maßgebend dafü r, wie schnell die Daten ü bertragen werden kö nnen. Die Breite des Adressbusses begrenzt den mö glichen Ausbau eines Netzwerks.

Byte

Binary Yoked Transfer Element. Ein Datenelement größ er als ein Bit und kleiner als ein Wort. Allgemein enthält ein Byte 8 Bits. Bei 36-Bit Rechner kann ein Byte 9 Bits enthalten.

C

Client

Dienstanforderndes Gerät innerhalb des Client-Server-Systems. Mit Hilfe der Dienstanforderung kann der Client auf Objekte (Daten) des Servers zugreifen. Der Dienst wird vom Server erbracht.

CSMA/CD

Zufälliges Buszugriffsverfahren (Carrier Sense Multiple Access with Collision Detection). Mit dem Erkennen einer Kollision ziehen alle Teilnehmer ihre Daten zurü ck. Nach einer Zufallszeit versuchen die Teilnehmer erneut zu senden.

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316 Glossar

D

E

F

Datenbus

siehe Bus.

Deterministisches ETHERNET

Deterministisches ETHERNET bedeutet, dass die Laufzeiten in einem ETHERNET Netzwerk definiert und berechnet werden kö nnen. Dies ist durch den Aufbau eines Switched ETHERNET mö glich.

DHCP

Dynamic Host Configuration Protocol. Dieses Protokoll erlaubt die automatische Netzwerkkonfiguration eines Rechners.

Dienst

Auf ein Objekt gerichtete Operation (Read, Write); oft wird auch der Begriff Service verwendet.

ETHERNET

Eine Spezifikation fü r ein lokales Netzwerk (LAN), die in den 70er Jahren zusammen von den Firmen Xerox, Intel und DEC entwickelt wurde. Das BusZugriffsverfahren erfolgt nach dem CSMA/CD-Verfahren.

ETHERNET Standard

1983 wurde ETHERNET durch IEEE 802.3 10Base-5 standardisiert. Die ISO hat die Standardisierung im ISO-Standard 8802/3 ü bernommen. ETHERNET kann zwischenzeitlich auf allen gängigen Kabeltypen und auf LWL betrieben werden. Es gibt allerdings einige technische und erhebliche logische Unterschiede zwischen den genormten Varianten und dem ursprü nglichen "ETHERNET", weshalb man heute immer von "ETHERNET" spricht, wenn die ältere Konstruktion gemeint ist, und von "802.3" fü r die genormten Systeme. Die wesentlichen Unterschiede zwischen dem ETHERNETund dem IEEE-Standard bestehen im Rahmenaufbau und in der Behandlung von Fü llzeichen.

Feldbus

System zur seriellen Informationsü bertragung zwischen Geräten der Automatisierungstechnik im prozessnahen Feldbereich.

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