Материал: m012900d

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Feldbus-Controller 750-842 67

Datenaustausch

3.2.5.1Speicherbereiche

Feldbus-

Master

Programmierbarer Feldbus Controller

Speicherbereich für

 

 

Eingangsdaten

 

 

Wort 0

1

Busklemmen

Eingangs-

 

 

klemmen

 

 

 

Wort 255

 

 

 

Wort 256

3

IEC 61131-

 

PFC-

 

 

 

Programm

 

Eingangs-

 

 

variablen

CPU

 

Wort 511

 

 

 

 

 

Speicherbereich für

 

 

Ausgangsdaten

 

 

Wort 0

2

 

 

Ausgangs-

 

 

klemmen

 

 

2

 

 

 

Wort 255

 

 

 

Wort 256

4

I

O

PFC-

 

 

 

Ausgangs-

 

 

4

 

 

 

variablen

 

 

Wort 511

Abb. 3-24: Speicherbereiche und Datenaustausch fü r einen Feldbus-Controller

g012938d

Das Prozessabbild des Controllers enthält in dem jeweils oberen Speicherbereich (Wort 0 ... 255) die physikalischen Daten der Busklemmen.

(1)Von der CPU und von der Feldbusseite kö nnen die Eingangsklemmendaten gelesen werden.

(2)Ebenso kann von CPU und Feldbusseite aus auf die Ausgangsklemmen geschrieben werden. Bei gleichzeitigem Schreiben auf einen Ausgang, wird der Wert des Masters auf den Ausgang ausgegeben.

In dem jeweils unteren Speicherbereich (Wort 256 ... 511) des Prozessabbildes sind die PFC-Variablen abgelegt.

(3)Von der Feldbusseite werden die PFC-Eingangsvariablen in den Eingangsspeicherbereich geschrieben und von der CPU zur Verarbeitung eingelesen.

(4)Die von der CPU ü ber das IEC 61131-3-Programm verarbeiteten Variablen werden in den Ausgangsspeicherbereich gelegt und kö nnen von dem Master ausgelesen werden.

Zusätzlich sind bei dem ETHERNET TCP/IP Controller alle Ausgangsdaten auf einen Speicherbereich mit dem Adressen-Offset 0x0200 gespiegelt. Dadurch ist es mö glich, durch Hinzuaddieren von 0x0200 zu der MODBUSAdresse Ausgangswerte zurü ckzulesen.

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Datenaustausch

In dem Controller sind darü ber hinaus weitere Speicherbereiche vorhanden, auf die von der Feldbusseite aus jedoch nicht zugegriffen werden kann:

RAM

Retain und

Code-Speicher.

Der RAM-Speicher dient zum Anlegen von Variablen, die nicht zur Kommunikation mit den Schnittstellen sondern fü r interne Verarbeitungen, wie z. B. die Berechnung von Ergebnissen benö tigt werden.

Der Retain-Speicher ist ein nicht flü chtiger Speicher, d. h. nach einem Spannungsausfall bleiben alle Werte beibehalten. Die Speicherverwaltung erfolgt automatisch. In diesem Speicherbereich werden Merker fü r das IEC 61131-3- Programm abgelegt sowie Variablen ohne Speicherbereichs-Adressierung oder Variablen, die explizit mit "var retain" definiert werden.

Hinweis

Durch die automatische Speicherverwaltung kann es zu Ü berlagerungen von Daten kommen. Deshalb wird empfohlen, Merker und retain-Variablen nicht gemischt zu betreiben.

In dem Code-Speicher wird das IEC 61131-3-Programm abgelegt. Der CodeSpeicher ist ein Flash-ROM. Nach dem Einschalten der Versorgungsspannung wird das Programm von dem Flashin den RAM-Speicher ü bertragen. Nach fehlerfreiem Hochlauf startet der PFC-Zyklus bei oberer Stellung des Betriebsartenschalters oder durch einen Start-Befehl aus WAGO-I/O-PRO 32.

3.2.5.2Adressierung

3.2.5.2.1 Adressierung der Busklemmen

Die physikalische Anordnung der Busklemmen in einem Knoten ist beliebig. Bei der Adressierung werden zunächst die komplexen Klemmen (Klemmen, die 1 oder mehrere Byte belegen) entsprechend ihrer physikalischen Reihenfolge hinter dem Feldbus-Controller berü cksichtigt. Diese belegen somit die Adressen ab Wort 0.

Im Anschluss daran folgen immer in Bytes zusammengefasst, die Daten der ü b- rigen Klemmen (Klemmen, die weniger als 1 Byte belegen). Dabei wird entsprechend der physikalischen Reihenfolge Byte fü r Byte mit diesen Daten aufgefü llt. Sobald ein ganzes Byte durch die bitorientierten Klemmen belegt ist, wird automatisch das nächste Byte begonnen.

Beachten

Die Anzahl der Einund Ausgangsbits bzw. –bytes der einzelnen angeschalteten Busklemmen entnehmen Sie bitte den entsprechenden Beschreibungen der Busklemmen.

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Beachten

Wenn ein Knoten geändert bzw. erweitert wird, kann sich daraus ein neuer Aufbau des Prozessabbildes ergeben. Damit ändern sich dann auch die Adressen der Prozessdaten. Bei einer Erweiterung sind die Prozessdaten aller vorherigen Klemmen zu berü cksichtigen.

Datenbreite • :RUW .DQDO

Analoge Eingangsklemmen

Analoge Ausgangsklemmen Eingangsklemmen fü r Thermoelemente Eingangsklemmen fü r Widerstandssensoren Pulsweiten Ausgangsklemmen Schnittstellenklemmen

Vor-/Rü ckwärtszähler

Busklemmen fü r Winkelund Wegmessung

Datenbreite = 1 Bit / Kanal

Digitale Eingangsklemmen

Digitale Ausgangsklemmen

Digitale Ausgangsklemmen mit Diagnose (2 Bit / Kanal)

Einspeiseklemmen mit Sicherungshalter / Diagnose

Solid State Lastrelais

Relaisausgangsklemmen

Tabelle 1.4: Datenbreite der Busklemmen

3.2.5.2.2 Adressbereiche

Adressbereich fü r die E-/A-Daten der Busklemmen:

Datenbreite Adresse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bit

0.0 ...

0.8...

1.0 ...

1.8...

.....

254.0 ...

254.8...

255.0 ...

255.8...

 

 

0.7

0.15

1.7

1.15

 

254.7

254.15

255.7

255.15

 

Byte

0

1

2

3

.....

508

509

510

511

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Word

0

 

1

 

.....

254

 

255

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DWord

0

 

 

 

.....

127

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tabelle 1.5: Adressbereich fü r die E-/A-Daten der Busklemmen

Adressbereich fü r die Feldbusdaten:

Datenbreite

Adresse

 

 

 

 

 

 

 

Bit

256.0

256.8

257.0

257.8

.....

510.0

510.8

511.0

511.8

 

...

...

...

...

 

...

...

...

...

 

256.7

256.15

257.7

257.15

 

510.7

510.15

511.7

511.15

Byte

512

513

514

515

.....

1020

1021

1022

1023

Word

256

 

257

 

.....

510

 

511

 

DWord

128

 

 

 

.....

255

 

 

 

Tabelle 1.6: Adressbereich fü r die Feldbusdaten

Adressbereich fü r Merker:

Datenbreite Adresse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bit

0.0 ...

0.8...

1.0...

1.8...

.....

4094.0..

4094.8..

4095.0 ...

4095.8...

 

 

0.7

0.15

1.7

1.15

 

4094.7

4094.15

4095.7

4095.15

 

Byte

0

1

2

3

.....

8188

8189

8190

8191

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Word

0

 

1

 

.....

4094

 

4095

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DWord

0

 

 

 

.....

2047

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tabelle 1.7: Adressbereich fü r Merker

Ab Adresse 0x1000 liegen die Registerfunktionen. Diese sind analog mit den implementierten MODBUS-Funktionscodes (read/write) ansprechbar.

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Datenaustausch

3.2.5.2.3 Absolute Adressierung

Die direkte Darstellung einzelner Speicherzellen (absolute Adressen) nach IEC 1131-3 erfolgt mittels spezieller Zeichenketten:

 

Position

 

Zeichen

 

Benennung

 

Kommentar

 

 

1

 

%

 

Leitet absolute Adresse ein

 

 

 

 

2

 

I

 

Eingang

 

 

 

 

 

 

Q

 

Ausgang

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

M

 

Merker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3

 

X*

 

Einzelbit

 

Datenbreite

 

 

 

 

B

 

Byte (8 Bits)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

W

 

Word (16 Bits)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

D

 

Doppelword (32 Bits)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4

 

 

 

Adresse

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

* Das Kennzeichen ‘X’ für Bits kann entfallen

Tabelle 1.8: Absolute Adressen

Beachten

Die Zeichenketten der absoluten Adressen sind zusammenhängend, d. h. ohne Leerzeichen oder Sonderzeichen einzugeben!

Beispiel: Absolute Adressierung von Eingängen

%IX14

.15

.14

.13

.12

.11

.10

.9

.8

.7

 

.6

.5

.4

.3

.2

.1

.0

%IB29

 

 

%IB28

 

 

 

 

 

 

 

%IW14

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

%IDW7

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

* Das Kennzeichen ‘X’ fü r Einzelbit kann entfallen

Tabelle 1.9: Beispiel für absolute Adressen von Eingängen

Adressen berechnen (in Abhängigkeit von der Wortadresse):

Bit-Adresse:

Wortadresse .0 bis .15

Byte-Adresse:

1. Byte: 2 x Wortadresse

 

2. Byte: 2 x Wortadresse + 1

DWord-Adresse:

 

 

Wortadresse (gerade Zahl) / 2

 

bzw. Wortadresse (ungerade Zahl) / 2, abgerundet

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Datenaustausch

3.2.5.3Datenaustausch Master und Busklemmen

Der Datenaustausch zwischen MODBUS-Master und den Busklemmen erfolgt ü ber die in dem Controller implementierten MODBUS-Funktionen durch bitoder wortweises Lesen und Schreiben.

Im Controller gibt es 4 verschiedene Typen von Prozessdaten:

Eingangsworte

Ausgangsworte

Eingangsbits

Ausgangsbits

Der wortweise Zugriff auf die digitalen Einund Ausgangsklemmen erfolgt ent- sprechend der folgenden Tabelle:

Digitale Eingänge/ 16. 15. 14. 13. 12. 11. 10. 9. 8. 7. 6. 5. 4. 3. 2. 1.

Ausgänge

Prozessdatenwort

Byte

Bit

Bit

Bit

Bit

Bit

Bit

Bit

Bit

Bit

Bit

Bit

Bit

Bit

Bit

Bit

Bit

15

14

13

12

11

10

9

8

7

6

5

4

3

2

1

0

High-Byte

 

 

 

 

 

 

Low-Byte

 

 

 

 

 

 

D1

 

 

 

 

 

 

 

D0

 

 

 

 

 

 

 

Tabelle 1.10: Zuordnung digitale Ein-/Ausgänge zum Prozessdatenwort gemäß Intel-Format

Durch Hinzuaddieren von 0x0200 zu der MODBUS-Adresse kö nnen die Ausgänge zurü ckgelesen werden.

Die Registerfunktionen sind analog mit den implementierten MODBUSFunktionscodes (read/write) ansprechbar. Anstatt der Adresse eines Klemmenkanals wird dazu die jeweilige Register-Adresse angegeben.

MODBUS-Master

0x000

0x000

 

(0x200)

PAE

PAA

0x0FF

0x0FF

(0x2FF)

 

Eingänge

Ausgänge

 

Busklemmen

 

PAE = Prozessabbild

 

der Eingänge

 

PAA = Prozessabbild

 

der Ausgänge

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Abb. 3-25: Datenaustausch zwischen MODBUS-Master und Busklemmen

g012929d

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