Материал: m012900d

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72 Feldbus-Controller 750-842

Datenaustausch

3.2.5.4Datenaustausch SPS-Funktionalitä t (CPU) und Busklemmen

Die SPS-Funktionalität (CPU) des PFCs hat ü ber absolute Adressen direkten Zugriff auf die Busklemmendaten.

Der PFC spricht die Eingangsdaten mit absoluten Adressen an. Die Daten kö n- nen dann Controller-intern ü ber das IEC 61131-3 Programm verarbeitet werden. Merker werden dabei in einem remanenten Speicherbereich abgelegt. Anschließend kö nnen die Verknü pfungsergebnisse direkt ü ber die absolute Adressierung in die Ausgangsdaten geschrieben werden.

Eingänge

Ausgänge

 

Busklemmen 750-4xx....6xx

%IW0

%QW0

PAE

PAA

%IW255

%QW255

Eingänge

Ausgänge

SPS - Funktionalität (CPU)

Programmierbarer Feldbus-Controller

PAE = Prozessabbild der Eingänge PAA = Prozessabbild der Ausgänge

Abb. 3-26: Datenaustausch zwischen SPS-Funktionalität (CPU) des PFCs und Busklemmen 012943d

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Datenaustausch

3.2.5.5Datenaustausch Master und SPS-Funktionalitä t (CPU)

Der MODBUS Master und die SPS-Funktionalität (CPU) des PFCs haben unterschiedliche Sichtweisen auf die Daten.

Vom Master erzeugte Variablendaten gelangen als Eingangsvariablen zum PFC und werden dort weiter bearbeitet.

In dem PFC erstellte Daten werden als Ausgangsvariablen ü ber den Feldbus zum Master gesendet.

In dem PFC kann ab I/O-Wortadresse 256 (Doppelwortadresse 128, Byteadresse 512) auf diese Variablendaten zugegriffen werden.

 

 

MODBUS-Master

 

 

PAE

 

PAA

PAE

 

0x000

0x100

0x000

0x100

 

 

(0x300)

(0x200)

 

Daten aus Sicht vom

Klemmen

Variablen

Klemmen

Variablen

MODBUS-Master

0x0FF

0x1FF

0x0FF

0x1FF

 

 

(0x3FF)

(0x2FF)

 

 

%IW0

%IW256 %QW0

%QW256

Daten aus Sicht der

Klemmen

Variablen

Klemmen

Variablen

SPS-Funktionalität

 

 

 

 

 

%IW255

%IW511 %QW255

%QW511

 

SPS-PAE

SPS-PAA

 

Eingänge

Ausgänge

 

SPS - Funktionalität (CPU)

Programmierbarer Feldbus-Controller

PAE = Prozessabbild der Eingänge PAA = Prozessabbild der Ausgänge

Abb. 3-27: Datenaustausch zwischen MODBUS-Master und SPS-Funktionalität des PFCs g012942d

Von dem MODBUS-Master kann grundsätzlich nur wortweise oder bitweise auf die Daten zugegriffen werden.

Die Adressierung der Daten von den Busklemmen beginnt beim wortweisen Zugriff bei Wort 0, beim bitweisen Zugriff fü r Bit 0 im Wort 0 ebenso bei 0 .

Die Adressierung der Daten von den Variablen beginnt beim wortweisen Zugriff bei Wort 256, beim bitweisen Zugriff erfolgt die Adressierung dann ab:

4096 fü r Bit 0 im Wort 256

4097 fü r Bit 1 im Wort 256

...

8191 fü r Bit 15 im Wort 511.

Die Bit-Nummer läßt sich mit folgender Formel bestimmen:

BitNr = (Wort * 16) + Bitnr_im_Wort

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Datenaustausch

Die SPS-Funktionalität des PFCs verwendet bei dem Zugriff auf dieselben Daten eine andere Art der Adressierung.

Bei der Deklaration von 16 Bit-Variablen ist die SPS-Adressierung identisch mit der wortweisen Adressierung des MODBUS-Masters.

Bei der Deklaration von boolschen Variablen (1 Bit) wird im Gegensatz zum MODBUS eine andere Notation verwendet.

Hierbei setzt sich die Bitadresse aus den Elementen Wortadresse und Bitnummer im Wort zusammen, getrennt durch einen Punkt.

Beispiel:

Bitzugriff MODBUS auf Bitnummer 4097 => Bitadressierung in der SPS <Wortnr>.<Bitnr> = 0.1

Die SPS-Funktionalität des PFCs kann ausserdem byteweise und Doppelwortweise auf die Daten zugreifen.

Bei dem byteweisen Zugriff errechnen sich die Adressen nach folgenden Formeln:

High-Byte Adresse = Wortadresse*2 Low-Byte Adresse = (Wortadresse*2) + 1

Bei dem Doppelwortweisen Zugriff errechnet sich die Adresse nach folgender Formel:

Doppelwort Adresse = High-Wortadresse/2 (abgerundet) oder = Low-Wortadresse/2

3.2.5.6Gemeinsamer Zugriff PFC und MODBUS-Master auf Ausgä nge

Das Prozessabbild der Ausgänge wird sowohl vom MODBUS-Master als auch von dem PFC beschrieben, so dass die Ausgänge der Busklemmen von beiden Seiten gesetzt oder rü ckgesetzt werden kö nnen. Die Anwenderprogramme des MODBUS-Masters und der SPS-Funktionalität sind so zu gestalten, dass widersprü chliche Anweisungen zum gleichzeitigen Setzen oder Rü cksetzen von Ausgängen ausgeschlossen sind. Grundsätzlich gilt, dass durch die jeweils zuletzt bearbeitete Anweisung das Prozessabbild ü berschrieben wird. Somit wird bei gleichzeitigem Schreiben auf einen Ausgang der Wert des Masters auf den Ausgang ausgegeben.

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Datenaustausch

3.2.5.7Gesamtü bersicht der Adressen

MODBUS

MODBUS-Adressen

Hex

 

Dez

 

 

0x000

 

0

 

 

0x0FF

 

255

 

 

0x000 ... 0x00F

0 ... 15

 

0x0F0 ... 0X0FF

240

... 255

0x000

 

0

 

 

0x0FF

 

255

 

 

0x200

 

512

 

 

0x2FF

 

767

 

 

0x000 ... 0x00F

0 ... 15

 

0x0F0 ... 0X0FF

240 ... 255

0x200 ... 0x20F

512 ... 527

0x2F0 ... 0X2FF

752 ... 767

0x100

 

256

 

 

0x1FF

 

511

 

 

0x1000 ... 0x100F

4096 ... 4111

0x1FF0 ... 0x1FFF

8176 ... 8191

0x100

 

256

 

 

0x1FF

 

511

 

 

0x300

 

768

 

 

0x3FF

 

1023

 

0x1000 ...

0x100F

4096 ...

4111

0x1FF0 ... 0x1FFF 8176 ... 8191

0x2000 ... 0x200F 8192 ... 8207

0x2FF0 ... 0x2FFF 12272 ... 12287

 

Busklemmen

 

750-4xx....6xx

PFCAdressen

AE DE AA DA

%IB0, %IW0, %ID0, %IX0.0

PAE

%IB511, %IW255, %ID127, %IX255.15

%IB0+x, %IW0+x, %ID0+x, IX0+x.0

%IB31+x, %IW15+x, %ID7+x, %IX15+x.15

digitales PAE

%QB0, %QW0, %QD0, %QX0.0

PAA

%QB511, %QW255,%QD127,%QX255.15

%QB0, %QW0, %QD0, %QX0.0

PAA

%QB511,%QW255,%QD127, %QX255.15

%QB0+x, %QW0+x, %QD0+x, %QX0+x.0

%QB31+x,%QW15+x, %QD7+x, %QX15+x.15

digitales PAA

%QB0+x, %QW0+x, %QD0+x, QX0+x.0

%QB31+x,%QW15+x,%QD7+x,%QX15+x.15

digitales PAA

%QB512,%QW256, %QD128, %QX256.0

PFC PAA

%QB1023,%QW511,%QD255,%QX511.1

%QB512,%QW256, %QD128, %QX256.0

PFC PAA

%QB1023,%QW511,%QD255,%QX511.15

%IB512, %IW256, %ID128, %IX256.0

PFC PAE

%IB1023, %IW511, %ID255, %IX511.15

%IB512, %IW256, %ID128, %IX256.0

PFC PAE

%IB1023, %IW511, %ID255, %IX511.15

%IB512, %IW256, %ID128, %IX256.0

PFC PAE

%IB1023, %IW511, %ID255, %IX511.15

%IB512, %IW256, %ID128, %IX256.0

PFC PAE

%IB1023, %IW511, %ID255, %IX511.15

x: abhängig von der Anzahl der angeschlossenen analogen Klemmen

AE DE AA DA

Controller 750-842

 

 

 

 

SPS-Funktionalität

 

 

 

 

PAE = Prozessabbild der Eingänge

AE = Analoge Eingänge

AA = Analoge Ausgänge

PAA = Prozessabbild der Ausgänge

DE = Digitale Eingänge

DA = Digitale Ausgänge

Feldbus-Knoten

 

 

 

Abb. 3-28: Gesamtü bersicht der Adressen, Controller

g012932d

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Inbetriebnahme eines Feldbusknoten

3.2.6 Inbetriebnahme eines Feldbusknoten

In diesem Kapitel wird Ihnen die Vorgehensweise fü r die Inbetriebnahme eines WAGO ETHERNET TCP/IP Feldbusknoten schrittweise aufgezeigt. Zudem wird nachfolgend das Auslesen der Controller internen HTML-Seiten beschrieben.

Im Anschluss werden Hinweise fü r die Programmierung des PFC mit

WAGO-I/O-PRO 32 aufgezeigt.

Beachten

Diese Beschreibung ist exemplarisch und beschränkt sich hier auf die Ausfü h- rung einer lokalen Inbetriebnahme eines einzelnen ETHERNET Feldbusknoten mit einem nicht vernetzten Rechner unter Windows.

Eine direkte Internetanbindung sollte nur durch einen autorisierten Netzwerkadministrator erfolgen und ist deshalb nicht in diesem Handbuch beschrieben.

Die Beschreibung umfasst die folgenden Schritte:

1.MAC-ID notieren und Feldbusknoten aufbauen

2.Anschließen von PC und Feldbusknoten

3.IP-Adressen ermitteln

4.Vergabe der IP-Adresse an den Feldbusknoten

5.Funktion des Feldbusknoten testen

6.Auslesen der Informationen als HTML-Seiten

3.2.6.1MAC-ID notieren und Feldbusknoten aufbauen

Bevor Sie Ihren Feldbusknoten aufbauen, notieren Sie sich bitte die HardwareAdresse (MAC-ID) Ihres ETHERNET Feldbus-Controllers.

Die MAC-ID kö nnen Sie der Rü ckseite des Feldbus-Controllers entnehmen sowie dem selbstklebenden Abreiß-Etikett, das sich seitlich auf dem Controller befindet.

MAC-ID des Feldbus-Controllers:

----- ----- ----- ----- ----- -----.

3.2.6.2Anschließen von PC und Feldbusknoten

Der montierte ETHERNET TCP/IP Feldbusknoten wird mit 10Base-T Kabel ü ber ein Hub oder direkt mit dem PC verbunden.

Beachten

Erfolgt die Verbindung direkt mit einem PC, wird statt eines parallelen Kabels ein sogenanntes Cross Over Kabel benö tigt.

Nun wird der PC, der die Funktion des Masters und BootP-Servers ü bernimmt, gestartet und die Spannungsversorgung am Feldbus-Koppler (DC 24 V Netzteil) eingeschaltet. Nach Einschalten der Betriebsspannung erfolgt die Initialisierung. Der Feldbus-Koppler ermittelt die Busklemmenkonstellation und erstellt das Prozessabbild.

Während des Hochlaufes blinkt die 'I/O'-LED (Rot) mit hoher Frequenz.

Wenn nach kurzer Zeit die 'I/O'-LED und die 'ON'-LED grü n aufleuchten ist der Feldbus-Controller betriebsbereit.

Ist während des Hochlaufens ein Fehler aufgetreten, so wird dieser ü ber die 'I/O'-LED durch Blinken (Rot) als Fehlercode ausgegeben.

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