Zur passiven Sicherheit gehören insbesondere Maßnahmen des Fahrzeugbaus, die aus der Auswertung von Crashtests folgen.Wesentliche Maßnahmen sind Knautschzonen, Sicherheitsgurte und Airbags. Weitere Beispiele sind Gurtstraffer, Sicherheitsfahrgastzellen, Sicherheitslenksäulen und Überrollbügel.
7.Lesen Sie bitte den Text mit Wörterbuch.Achten Sie auf Großund Kleinschreibung und Satzzeichen dabei.
8.Sehen Sie den folgenden Text an und nennen einige Schlüsselwörter.
Crashtest
Der Crashtest [kræʃ-] ist vor allem in der Automobilindustrie üblich.
Er dient dazu, Erkenntnisse über das Verhalten eines Fahrzeuges bei unterschiedlichen Crashkonfigurationen zu gewinnen. Das Ergebnis ist entweder die Bestätigung der gewünschten Fahrzeugsicherheit oder die Aufdeckung von Schwachstellen, die noch behoben werden müssen.Crashtests sind heutzutage obligatorisch, bevor ein neues Fahrzeug für den Straßenverkehr freigegeben wird.Beim Crashtest wird ein Fahrzeug unter definierten Bedingungen gegen ein feststehendes starres oder deformierbares Hindernis gefahren, weiter gibt es die Möglichkeit, Fahrzeug-Fahrzeug Crashs zu fahren. Die Auswirkungen werden durch zahlreiche Sensoren und durch Aufnahmen mit Hochgeschwindigkeitskameras erfasst.Der Crashtest findet meistens in einer speziellen Versuchsanlage statt. Das Fahrzeug wird durch ein Schleppseil auf die je nach Versuch notwendige Geschwindigkeit beschleunigt und trifft am Ende der Strecke auf das Hindernis. Bei sogenannten Schlittenversuchen (der häufigsten Art von durchgeführten Crashtests) wird nur die Rohkarosserie mit den zu prüfenden Komponenten auf einen Schlitten montiert und am Ende der Strecke durch eine entsprechende Vorrichtung definiert verzögert. Der Schlitten und die Karosserie werden bei dem Anprall nicht zerstört. Crashtests mit dem Gesamtfahrzeug werden erst kurz vor der Serienproduktion durchgeführt. Bei seitlichen Anprallversuchen kann auch das sonst stehende Hindernis (z. B. Pfahl) auf einem Schlitten befestigt werden und gegen das stehende Fahrzeug beschleunigt werden.Mit Hilfe von Spurführungssystemen können Crashtest auch außerhalb von festen Versuchsanlagen an jedem beliebigen Ort durchgeführt werden. Solche Systeme werden z.B. von der DEKRA(Deutscher Kraftfahrzeugüberwachungsverein) oder von Daimler Chrysler eingesetzt. Dabei werden die Fahrzeuge aus eigener Motorkraft angetrieben. Mögliche Testarten sind z. B. Blockanprall (z. B. Euro NCAP, US NCAP), Anprall gegen Hindernis (z.B. Baum), SchutzplankenAnprall, Fahrzeug-Fahrzeug-Crash. Je nach Versuchsaufbau können so
die verschiedensten Crashsituationen erzielt werden (z.B. Aufprall auf einen Baum, Kollision mit anderen Fahrzeugen frontal, seitlich oder von hinten und mit unterschiedlicher Überdeckung).Außerhalb genormter Crashkonfigurationen werden auch reale Verkehrsunfälle nachgebildet. Hier dienen die Daten eines Unfalls bzw. von Sachverständigenoder Zeugenaussagen als Grundlage für die Konfiguration. Solche Versuche werden häufig für forensische Sachverständigen-Gutachten in Auftrag gegeben, um eine Unfallsituation nachzustellen.Ein Crashtest führt fast immer zur Zerstörung des untersuchten Fahrzeugs – oft sogar bei teuren Prototypen. Wenn die Möglichkeit besteht, werden diese Tests daher durch Computersimulationen ersetzt (Finite-Elemente-Methode). Manchmal werden auch keine vollständigen Fahrzeuge verwendet, sondern nur relevante Teilbereiche.Zur Simulation von Fahrzeuginsassen werden so genannte Dummies eingesetzt.Ein in Europa verbreitetes herstellerunabhängiges Crashtestprogramm ist Euro NCAP. Die Abkürzung steht für „European New Car Assessment Programme“ und besteht aus folgenden vier Teilen:
1.Frontalcrash: Das Fahrzeug wird auf eine Geschwindigkeit von 64 km/h beschleunigt und prallt dann seitlich versetzt, frontal auf eine deformierbare Barriere.
2.Seitencrash: Eine 50 km/h fahrende Barriere, die auf einem Wagen montiert ist, stößt seitlich mit dem Fahrzeug zusammen.
3.Pfahlcrash: Mit 30 km/h prallt das Fahrzeug seitlich auf der Höhe des Fahrers auf eine Stahlsäule.
4.Crash mit einem Fußgänger: Hierbei werden mehrere Einzeltests mit einem Dummy und mit einer Geschwindigkeit von 40 km/h durchgeführt.
Aufgaben.
Grammatik.Übungen zur Satzanalyse .
1.Wofür steht „er“? Schauen Sie bitte im Text nach.Dieser Satz kommt im Text vor.
Er dient dazu, Erkenntnisse über das Verhalten eines Fahrzeuges bei unterschiedlichen Crashkonfigurationen zu gewinnen.
2.Was ist „feststehendes“?Auf welches Wort im Text bezieht sich „feststehendes “? Auch dieser Satz kommt im Text vor.
Beim Crashtest wird ein Fahrzeug unter definierten Bedingungen gegen ein feststehendes starres oder deformierbares Hindernis gefahren, weiter gibt es die Möglichkeit, Fahrzeug-Fahrzeug Crashs zu fahren.
Zur Kontrolle schauen Sie bitte im Text andere Beispiele nach
3.Notieren Sie in Stichpunkten, welche Crashtestarten Ihnen einfallen.
... Crashtest Frontalcrash
...
4. Suchen Sie bitte die Antworten im Text oder antworten selbst.
1) Wo ist üblich der Crashtest und wozu dient er? 2) Was kann als Ergebnis bei diesem Test sein? 3) Wodurch werden die Auswirkungen erfasst? 4) Wo findet dieser Test statt? 5) Wie ist der häufigsten Art von durchgeführten Crashtests? 6) Von wem werden Spurführungssysteme eingesetzt? 7) Welche mögliche Testarten gibt es? 8) Können diese Tests durch Computersimulationen ersetzt werden und wann? 9) Welches Crashtestprogramm ist in Europa verbreitet? 10) Woraus besteht dieses Programm?
5.Stellen Sie Ihre Fragen zum Text„Crashtest.“
6.Ergänzen Sie die Sätze.
1) Zur passiven Sicherheit gehören insbesondere Maßnahmen des Fahrzeugbaus, die... 2) Wesentliche Maßnahmen sind ...3) Weitere Beispiele sind ...
7. Stellen Sie passende Wörter in den folgenden Lückentext ein.
Der Crashtest ist in... üblich. Er dient dazu, Erkenntnisse über ... bei unterschiedlichen Crashkonfigurationen zu gewinnen. Das Ergebnis ist die Bestätigung... oder die Aufdeckung von...Crashtests sind heutzutage ..., bevor ein neues Fahrzeug für den Straßenverkehr freigegeben wird.Beim Crashtest wird ein Fahrzeug unter definierten Bedingungen gegen... gefahren, weiter gibt es die Möglichkeit,... zu fahren. Die Auswirkungen werden durch ...erfasst.Der Crashtest findet meistens in... statt. Das Fahrzeug wird durch... auf die je nach Versuch notwendige... beschleunigt und trifft am Ende der Strecke auf... Bei sogenannten ... wird nur... mit den zu prüfenden Komponenten auf... montiert. Crashtests mit dem Gesamtfahrzeug werden erst kurz vor... durchgeführt. Mit Hilfe von... können Crashtest auch außerhalb von... an jedem beliebigen Ort durchgeführt werden. Mögliche Testarten sind... Je nach ... können so die verschiedensten Crashsituationen erzielt werden.Außerhalb... werden auch reale Verkehrsunfälle nachgebildet. Hier dienen ... als Grundlage für die Konfiguration. Solche Versuche werden häufig für... in Auftrag gegeben, um ...
nachzustellen.Ein Crashtest führt zu... des untersuchten Fahrzeugs. Wenn die Möglichkeit besteht, werden diese Tests daher durch... ersetzt. Zu... werden so genannte ... eingesetzt.Ein in Europa verbreitetes... ist Euro NCAP.Dieses...
besteht aus folgenden vier Teilen...
8. Überschreiben Sie bitte die Teile des Textes(Einleitung, Hauptteil, Schluss).
Sprechen.
9. Beschreiben Sie die Durchführung solcher Crashtests.Welche zusätzlichen Wörter brauchen Sie dafür? Beachten Sie die Wörter aus dem Text „Crashtest.“
Sicherheit.
Verkehrsunfall.
Aufgaben.
1.Sehen Sie bitte und übersetzen die Liste der speziellen Vokabeln aus dem Text„Sicherheit.“Besprechen Sie diese Abkürzungen und Wortbildungen.
Wortschatz.
WHO (Weltgesundheitsorganisation), ABS(Antiblockiersystem), ESP(Elektronisches Stabilitätsprogramm).
2.Sehen Sie bitte die Kommentare von Abkürzungen auf der speziellen Liste(S.76). Bestimmen Sie das Geschlecht der Substantive.
Verkehr,Verkehrslenkung, Verkehrsschild, Verkehrsteilnehmer, Verkehrsunfall, Verkehrsleitsystem, Straßenverkehrsordnung, Verkehrsüberwachung, Verkehrsvorschrift, Verkehrserziehung, Verkehrstote;
Sicherheit, Sicherheitseinrichtung, Sicherheitsgurt, Sicherheitskopfstütze, Fahrsicherheitstraining;
Regelung, Gurtpflicht, Telefonierverbot, Gurtstraffer, Airbag, Überrollbügel, Lenkrad, Lenksäule, Knautschzone, Seitenaufprallschutz, Unfallgegnerschutz, Gefahrenquellen;
3.Bilden Sie bitte die Sätze mit diesenVokabeln und schreiben sie ein.Achten Sie auf Großund Kleinschreibung und Satzzeichen dabei.
4.Nennen Sie bitte Wörter mit den Wurzeln – verkehr -,-sicherheit -,-gurt -,benutzen diese speziellen Wörter und den Text dabei.
5.Aus welchen Wurzeln bestehen die Wörter „Verkehrsleitsystem, Sicherheitskopfstütze, Fahrsicherheitstraining, Seitenaufprallschutz?“ Nennen Sie bitte diese Wurzeln.
6.Wie ist die Reihenfolge der Stichwörter im Text „Sicherheit“?(Solche Stichwörter sollen dazu dienen, die Texte aus dem Gedächtnis wiedergeben zu können).
Nach Zahlen der WHO (Weltgesundheitsorganisation) sterben 1,2 Millionen Menschen jährlich an den direkten Folgen von Verkehrsunfällen.Die Sicherheit von Insassen und potenziellen Unfallgegnern von Kraftfahrzeugen ist abhängig von organisatorischen und konstruktiven Maßnahmen sowie dem persönlichen Verhalten der Verkehrsteilnehmer.
Teil A
Zu den organisatorischen Maßnahmen zählen zum Beispiel: Verkehrslenkung (Straßenverkehrsordnung mit Verkehrsschildern oder etwas moderner durch Verkehrsleitsysteme), gesetzliche Regelungen (Gurtpflicht,Telefonierverbot), Verkehrsüberwachung und straßenbauliche Maßnahmen.
Teil B
Die konstruktiven Sicherheitseinrichtungen moderner Automobile lassen sich grundsätzlich in zwei verschiedene Bereiche gliedern: Passive Sicherheitseinrichtungen sollen, wenn ein Unfall nicht zu vermeiden ist, die Folgen abmildern. Dazu zählen: Sicherheitsgurt, Sicherheitskopfstütze, Gurtstraffer, Airbag, Überrollbügel, deformierbare Lenkräder mit ausklinkbaren Lenksäulen, Knautschzone, Seitenaufprallschutz, konstruktive Maßnahmen zum Unfallgegnerschutz Aktive Sicherheitseinrichtungen sollen einen Unfall verhindern oder in seiner Schwere herabsetzen. Beispiele: ABS(Antiblockiersystem), ESP(Elektronisches Stabilitätsprogramm).
Teil C
Persönliche Maßnahmen, wie defensives Fahren, korrektes Einhalten der Verkehrsvorschriften oder Training der Fahrzeugbeherrschung, beispielsweise bei einem Fahrsicherheitstraining, helfen das persönliche Unfallrisiko zu vermindern; Verkehrserziehung speziell für Kinder.
Teil D
Nach längerer freiwilliger Aktion, wurde 'Licht am Tag' in Österreich am 15. November 2005 verpflichtend eingeführt und wird seit 2007 auch per Strafe eingefordert. Ziel dieser Kampagne ist es, die menschlichen Sinneseindrücke auf die Gefahrenquellen zu fokussieren und damit die Zahl der Verkehrstoten zu verringern.
Aufgaben.
Grammatik.
1. Übung zur Satzanalyse .Was ist „organisatorischen“?Auf welches Wort im Text bezieht sich „organisatorischen“? Dieser Satz kommt im Text vor.
Die Sicherheit von Insassen und potenziellen Unfallgegnern von Kraftfahrzeugen ist abhängig von organisatorischen und konstruktiven Maßnahmen sowie dem persönlichen Verhalten der Verkehrsteilnehmer.
Zur Kontrolle schauen Sie bitte im Text andere Beispiele nach.
2. Suchen Sie bitte die Antworten im Text oder antworten selbst.
1).Von welchen Maßnahmen ist abhängig die Sicherheit von Insassen und potenziellen Unfallgegnern von Kraftfahrzeugen? 2) Und was zählt man zu diesen organisatorischen,konstruktiven, persönlichen Maßnahmen? 3) Was zählt man zu passiven und aktiven Sicherheitseinrichtungen?
3.Betiteln Sie bitte die Teile des Textes(Teil A, B, C, D ).
4.Schreiben Sie in Stichpunkten ein, welche Maßnahmen von Sicherheitseinrichtungen Ihnen einfallen.
MaßnahmenSicherheitsgurt