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32• Das WAGO-I/O-SYSTEM 750 Erdung

2.7.2 Funktionserde

Die Funktionserde erhöht die Störunempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Einflüssen. Einige Komponenten des I/O-Systems besitzen einen Tragschienenkontakt, der elektro-magnetische Störungen zur Tragschiene ableitet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abb. 2-23: Tragschienenkontakt

 

 

g0xxx10d

Beachten

Es ist auf einwandfreien Kontakt zwischen dem Tragschienenkontakt und der Tragschiene zu achten.

Die Tragschiene muss geerdet sein.

Tragschieneneigenschaften beachten, siehe Kapitel 2.5.3.1.

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Das WAGO-I/O-SYSTEM 750 33

Erdung

2.7.3 Schutzerde

Für die Feldebene wird die Schutzerde an den unteren Anschlussklemmen der Einspeiseklemmen aufgelegt und über den unteren Leistungskontakte an die benachbarten Busklemmen weitergereicht. Besitzt die Busklemme den unteren Leistungskontakt, kann der Schutzleiteranschluss der Feldgeräte direkt an die unteren Anschlussklemmen der Busklemme angeschlossen werden.

Beachten

Ist die Verbindung der Leistungskontakte für den Schutzleiter innerhalb des Knotens unterbrochen, z. B. durch eine 4-Kanal Busklemme, muss das Potential neu eingespeist werden.

Eine Ringspeisung des Erdpotentiales kann die Systemsicherheit erhöhen. Für den Fall, dass eine Busklemme aus der Potentialgruppe gezogen wird, bleibt das Erdpotential erhalten.

Bei der Ringspeisung wird der Schutzleiter am Anfang und am Ende einer Potentialgruppe angeschlossen.

Ringspeisung des Schutzleiters

Abb. 2-24: Ringspeisung g0xxx07d

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34• Das WAGO-I/O-SYSTEM 750 Schirmung

2.8 Schirmung

2.8.1 Allgemein

Die Schirmung der Datenund Signalleitungen verringert die elektromagnetischen Einflüsse und erhöht damit die Signalqualität. Messfehler, Datenübertragungsfehler und sogar Zerstörung durch Überspannungen werden vermieden.

Beachten

Eine durchgängige Schirmung ist zwingend erforderlich, um die technischen Angaben bezüglich der Meßgenauigkeit zu gewährleisten.

Datenund Signalleitung separat von allen starkstromführenden Kabeln verlegen.

Die Schirmung der Kabel ist großflächig auf das Erdpotential zu legen. Damit können eingestreute Störungen leicht abfließen.

Die Schirmung sollte schon am Einlass des Schrankes bzw. Gehäuses aufgelegt werden, um Störungen schon am Einlass abzufangen.

2.8.2 Busleitungen

Schirmung der Busleitung ist in der jeweiligen Aufbaurichtlinie des

Bussystemes beschrieben.

2.8.3 Signalleitungen

Die Busklemmen für Analogsignale sowie einige Schnittstellen-Busklemmen besitzen Anschlussklemmen für den Schirm.

Hinweis

Eine verbesserte Schirmung wird erreicht, wenn der Schirm vorher großflächig aufgelegt wird. Hier empfiehlt sich z. B. das WAGO SchirmAnschlusssystem einzusetzen.

Dies empfiehlt sich insbesondere bei Anlagen mit großer Ausdehnung, bei denen nicht ausgeschlossen werden kann, dass Ausgleichsströme fließen oder hohe impulsförmige Ströme, z. B. ausgelöst durch atmosphärische Endladung, auftreten können.

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Das WAGO-I/O-SYSTEM 750 35

Aufbaurichtlinien / Normen

2.8.4 WAGO Schirm-Anschlusssystem

Das WAGO Schirm-Anschlusssystem besteht aus Schirm-Klemmbügeln , Sammelschienen und diversen Montagefüßen, um eine Vielzahl von Aufbauten zu realisieren. Siehe Katalog W3 Band 3 Kapitel 7.

Abb. 2-25: Beispiel WAGO Schirm-Anschlusssystem

p0xxx08x, p0xxx09x, p0xxx10x

Abb. 2-26: Anwendung des WAGO Schirm-Anschlusssystems

p0xxx11x,

2.9 Aufbaurichtlinien / Normen

DIN 60204,

Elektrische Ausrüstung von Maschinen

DIN EN 50178

Ausrüstung von Starkstromanlagen mit

 

elektronischen Betriebsmitteln (Ersatz für VDE

 

0160)

EN 60439

Niederspannung – Schaltgerätekombinationen

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36 • Feldbus-Controller

Feldbus-Controller 750-841

3 Feldbus-Controller

3.1 Feldbus-Controller 750-841

Sie finden in diesem Kapitel:

3.1.1

Beschreibung ..................................................................................

38

3.1.2

Hardware.........................................................................................

40

3.1.2.1

Ansicht .....................................................................................

40

3.1.2.2

Geräteeinspeisung ....................................................................

41

3.1.2.3

Feldbusanschluss......................................................................

42

3.1.2.4

Anzeigeelemente......................................................................

42

3.1.2.5

Konfigurationsschnittstelle und Programmierschnittstelle ......

43

3.1.2.6

Betriebsartenschalter................................................................

44

3.1.2.7

Hardware-Adresse (MAC-ID) .................................................

45

3.1.3

Betriebssystem ................................................................................

46

3.1.3.1

Hochlauf...................................................................................

46

3.1.3.2

PFC-Zyklus ..............................................................................

46

3.1.4

Prozessabbild ..................................................................................

48

3.1.4.1

Beispiel für ein Eingangsdaten Prozessabbild .........................

50

3.1.4.2

Beispiel für ein Ausgangsdaten Prozessabbild ........................

51

3.1.4.3Feldbusspezifischer Aufbau der Prozessdaten für

 

MODBUS/TCP........................................................................

52

3.1.5

Datenaustausch ...............................................................................

64

3.1.5.1

Speicherbereiche ......................................................................

65

3.1.5.2

Adressierung ............................................................................

67

3.1.5.3

Datenaustausch MODBUS TCP-Master und Busklemmen.....

70

3.1.5.4

Datenaustausch Ethernet IP-Master und Busklemmen ............

72

3.1.5.5Datenaustausch SPS-Funktionalität (CPU) und Busklemmen 73

3.1.5.6

Datenaustausch Master und SPS-Funktionalität (CPU)

.......... 74

3.1.6

Inbetriebnahme eines Feldbusknoten..............................................

79

3.1.6.1

MAC-ID notieren und Feldbusknoten aufbauen......................

79

3.1.6.2

Anschließen von PC und Feldbusknoten .................................

80

3.1.6.3

IP-Adressen ermitteln ..............................................................

80

3.1.6.4

Vergabe der IP-Adresse an den Feldbusknoten .......................

81

3.1.6.5

Funktion des Feldbusknoten testen..........................................

84

3.1.6.6

Deaktivieren des BootP-Protokolls..........................................

85

3.1.7

Programmierung des PFC mit WAGO-I/O-PRO CAA ..................

87

3.1.7.1

ETHERNET-Bibliotheken für WAGO-I/O-PRO CAA...........

91

3.1.7.2

IEC 61131-3-Programm übertragen.........................................

92

3.1.7.3

Hinweise zum Web Based Management System.....................

95

3.1.8

LED-Signalisierung ........................................................................

98

3.1.8.1

Blinkcode .................................................................................

98

3.1.8.2

Feldbusstatus............................................................................

99

3.1.8.3

Knotenstatus...........................................................................

100

3.1.8.4

Fehlermeldung über Blinkcode der ‘I/O‘-LED......................

101

3.1.8.5

‘USR‘-LED ............................................................................

102

3.1.8.6

Status Versorgungsspannung .................................................

102

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