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222 • Glossar

ISA

Industry Standard Architecture. Bietet eine Standardschnittstelle für den

Datenaustausch zwischen CPU und Peripherie.

ISO/OSI-Referenzmodell

Referenzmodell der ISO/OSI für Netzwerke mit dem Ziel der Herstellung einer offenen Kommunikation. Es definiert die Schnittstellenstandards zwischen Computerherstellern in den entsprechenden Softund Hardwareanforderungen. Das Modell betrachtet die Kommunikation losgelöst von speziellen Implementierungen. Es verwendet dazu sieben Ebenen.

K

Koaxialkabel

In diesem Kabel gibt es eine einzige Leitung und einem radialen Schirm, um die Information zu übertragen.

L

LAN

Local Area Network

M

Mail-Server

Internet-E-Mails werden von sogenannten Mail-Servern transportiert und zwischengelagert. Die persönliche Post kann von einem solchen Mail-Server herunterladen oder umgekehrt zum Weiterversand an diesen geschickt werden. Mit dem Protokoll SMTP können E-Mails versendet werden.

Manchesterkodierung

Bei dieser Kodierung wird eine 1 als ein Wechsel von low nach high kodiert, und eine 0 als ein Wechsel von high nach low.

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Glossar • 223

MIB

Abkürzung für "Management Information Base". MIB ist eine Informationssammlung aller Parameter, die bei einer Abfrage über SNMP an die Managementsoftware übergeben werden können. Damit kann eine Fernwartung, Überwachung und Steuerung von Netzen über das SNMPProtokoll erfolgen.

MS-DOS

Betriebsystem, das direkten Zugriff auf die Hardware von allen

Anwendungen aus erlaubt.

O

Open MODBUS/TCP Specification

Spezifikation, die den spezifischen Aufbau eines MODBUS/TCP Datenpaketes festlegt. Diese ist abhängig von dem gewählten Funktionscode bzw. von der gewählten Funktion (Bit oder Register einoder auslesen).

P

Ping-Befehl

Mit der Eingabe des Ping-Befehls (ping <IP-Adresse>) erzeugt das ping Programm ICMP echo request Pakete. Es wird benutzt, um zu überprüfen ob ein Knoten erreichbar ist.

Portnummer

Die Portnummer bildet zusammen mit der IP-Adresse einen eindeutigen Verbindungspunkt zwischen zwei Prozesse (Anwendungen).

Predictable ETHERNET

Predictable ETHERNET bedeutet, dass die Verzögerungszeit einer Nachricht in einem ETHERNET Netzwerk voraussagbar ist (predictable). Durch die dazu getroffenen Maßnahmen können Echtzeitsanforderungen nahezu realisiert werden.

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224 • Glossar

Proxy-Gateway

Proxy heißt Bevollmächtigter oder Stellvertreter. Ein Proxy-Gateway (oder auch Proxy-Server) ermöglicht Systemen, die keinen direkten Zugang zum Internet haben, den indirekten Zugang zum Netz. Das können solche Systeme sein, die durch einen Firewall aus Sicherheitsgründen vom unmittelbaren Zugang ausgeschlossen sind. Ein Proxy kann einzelne Datenpakete zwischen dem Internet und einem lokalen Netz herausfiltern und so zur Erhöhung der Sicherheit beitragen. Proxies werden auch dazu benutzt, Zugriffe auf bestimmte Server zu begrenzen.

Außerdem können Proxy-Gateways auch Speicher (Cache)-Funktionen haben. In einem solchen Fall prüfen sie, ob die jeweilige URL-Adresse schon lokal vorhanden ist und liefern sie gegebenenfalls sofort zurück. Dies spart bei Mehrfachzugriffen Zeit und Kosten. Ist die URL nicht im Cache, so wird der Request normal weitergegeben.

Bis auf eine einmalige Konfiguration im Web-Browser sollte der Benutzer nichts von dem Proxy-Gateway merken. Die meisten Web-Browser können so konfiguriert werden, daß sie pro Zugriffsmethode (FTP, HTTP) unterschiedliche oder keine Proxy-Gateways benutzen.

R

Repeater

Repeater arbeiten (wie Hubs, jedoch nur mit einem Ausgang) auf Schicht 1 des ISO/OSI-Modells.

Repeater sind physikalische Verstärker ohne eigene Verarbeitungsfunktion. Sie frischen Daten auf, ohne jedoch geschädigte Daten zu erkennen und geben alle Signale eines Segmentes auf alle anderen angeschlossenen Segmente weiter. Repeater werden verwendet, um größere Übertragungsentfernungen zu realisieren oder wenn die maximale Knotenzahl von 64 Geräten je Twisted-Pair-Segment überschritten wird. Der Repeater wird als ein Knoten bei der max. Anzahl der Knoten in einem Segment stets mitgezählt.

Werden Router eingesetzt, die als Repeater konfiguriert sind, ist auch ein Medienwechsel möglich.

Request

Ein Request ist eine Dienstanforderung von einem Client, der bei einem

Server die Erbringung eines Dienstes anfordert.

Response

Als Response bezeichnet man die Antwort eines Servers auf den Request eines Client.

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Glossar • 225

RFC Spezifikationen

Spezifikationen, Vorschläge, Ideen und Richtlinien, das Internet betreffend, werden in Form von sogenannten RFCs (Request For Comments) veröffentlicht.

RJ45 Stecker

Auch Westernstecker genannt. Dieser Stecker ermöglicht die Verbindung von zwei Netzwerkcontroller über Twisted Pair Kabel

Router

Router dienen dazu, benachbarte Subnetze zu verbinden, wobei der Router mit Adressen und Protokollen der ISO/OSI-Schicht 3 arbeitet. Da diese Schicht hardwareunabhängig ist, sind die Router in der Lage, den Übergang auf ein anderes Übertragungsmedium vorzunehmen.

Für die Übertragung einer Nachricht wertet der Router die logische Adresse aus (Quellund Zieladresse) und findet den besten Weg, wenn mehr als ein Weg möglich ist.

Router können in den Betriebsarten Repeater oder Bridge betrieben werden.

Routing

Verfahren um die Verbindung zu einem Fernrechner zu finden.

S

Segment

Ein Netzwerk wird in der Regel durch Router oder Repeater in verschiedene physische Netzwerksegmente strukturiert.

Server

Diensterbringendes Gerät innerhalb eines Client-Server-Systems. Der zu erbringende Dienst wird vom Client angefordert.

SCADA

Abkürzung für Supervisory Control and Data Aquisition (Fernwirkund Datenerfassungssystem). Bei einer SCADA Software handelt es sich um ein Programm zur Steuerungund Visualisierung von Prozessen.

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226 • Glossar

SMTP

Abkürzung für „Simple Mail Transfer Protocol“. Ein Standard-Protokoll, mit dem E-Mails im Internet verschickt werden.

SNMP

Abkürzung für „Simple Network Management Protocol“. SNMP dient der Fernwartung von Servern. Damit lassen sich z. B. Router direkt vom Büro des Netzbetreibers aus konfigurieren, ohne dass jemand dazu zum Kunden fahren muss.

SOAP

Abkürzung für „Simple Object Access Protocol“. XML ist ein Standard für Meta-Daten, der Zugriff auf die XML-Objekte erfolgt über SOAP. Der Standard definiert, wie Transaktionen via Internet und XML getätigt sowie dynamische Web Services über verteilte Netzwerke genutzt werden können.

Socket

Eine mit BSD-UNIX eingeführte Software-Schnittstelle zur InterprozeßKommunikation. Über TCP/IP sind Sockets auch im Netzwerk möglich. Seit Windows 3.11 auch in Microsoft-Betriebssystemen verfügbar.

STP

Bei dem STP-Kabel (Shielded twisted Pair) handelt es sich um ein symmetrisches Kabel mit paarig verseilten und geschirmten Adern. Das klassische STP-Kabel ist ein mehradriges Kabel, dessen verseilte Adernpaare isoliert sind. Die Adernpaare des STP-Kabels sind einzeln geschirmt. Es ist kein Gesamtschirm vorhanden.

S-STP

Neben den STP-Kabeln gibt es Kabel, die zusätzlich zu der Einzelschirmung der Adernpaare noch eine Gesamtschirmung aus Folienoder Geflechtschirmung haben. Diese Kabel werden S/STP-Kabel genannt: Screened/Shielded Twisted Pair.

Strukturierte Verkabelung

Für die Gelände-, Gebäudeund Etagenverkabelung werden bei der Strukturierten Verkabelung maximal zulässige Kabellängen festgelegt (EIA/TIA 568, IS 11801) und Empfehlungen für die Topologie aufgezeigt.

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