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Glossar • 217

C

Client

Dienstanforderndes Gerät innerhalb des Client-Server-Systems. Mit Hilfe der Dienstanforderung kann der Client auf Objekte (Daten) des Servers zugreifen. Der Dienst wird vom Server erbracht.

CSMA/CD

Zufälliges Buszugriffsverfahren (Carrier Sense Multiple Access with

Collision Detection). Mit dem Erkennen einer Kollision ziehen alle

Teilnehmer ihre Daten zurück. Nach einer Zufallszeit versuchen die

Teilnehmer erneut zu senden.

D

Datenbus

siehe Bus.

Deterministisches ETHERNET

Deterministisches ETHERNET bedeutet, dass die Laufzeiten in einem ETHERNET Netzwerk definiert und berechnet werden können. Dies ist durch den Aufbau eines Switched ETHERNET möglich.

DHCP

Dynamic Host Configuration Protocol. Dieses Protokoll erlaubt die automatische Netzwerkkonfiguration eines Rechners und die zentrale Adressvergabe und Parametereinstellung. Das DHCP weist den angeschlossenen PCs (Clients) aus einem festgelegten Bereich von IPAdressen automatisch beliebige, temporäre IP-Adressen zu und spart so viel Konfigurationsarbeit bei größeren Netzen. Neben einer IP-Adresse erhält ein Client auch zusätzliche Informationen, etwa die Adresse des Gateways (Routers) und die Adresse eines zuständigen Name-Servers (DNS).

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218 • Glossar

Dienst

Auf ein Objekt gerichtete Operation (Read, Write); oft wird auch der Begriff Service verwendet.

E

ETHERNET

Eine Spezifikation für ein lokales Netzwerk (LAN), die in den 70er Jahren zusammen von den Firmen Xerox, Intel und DEC entwickelt wurde. Das Bus-Zugriffsverfahren erfolgt nach dem CSMA/CD-Verfahren.

ETHERNET Standard

1983 wurde ETHERNET durch IEEE 802.3 10Base-5 standardisiert. Die ISO hat die Standardisierung im ISO-Standard 8802/3 übernommen. ETHERNET kann zwischenzeitlich auf allen gängigen Kabeltypen und auf LWL betrieben werden. Es gibt allerdings einige technische und erhebliche logische Unterschiede zwischen den genormten Varianten und dem ursprünglichen "ETHERNET", weshalb man heute immer von "ETHERNET" spricht, wenn die ältere Konstruktion gemeint ist, und von "802.3" für die genormten Systeme. Die wesentlichen Unterschiede zwischen dem ETHERNETund dem IEEE-Standard bestehen im Rahmenaufbau und in der Behandlung von Füllzeichen.

F

Feldbus

System zur seriellen Informationsübertragung zwischen Geräten der

Automatisierungstechnik im prozessnahen Feldbereich.

Firewall

Sammelbezeichnung für Lösungen, die LANs, welche ans Internet angeschlossen sind, vor unberechtigtem Zugriff aus diesem zu schützen. Außerdem sind sie in der Lage, auch den Verkehr aus dem LAN ins Internet zu kontrollieren und zu reglementieren. Kernstück von Firewalls sind statische Router, die über eine Zugriffskontroll-Liste verfügen, mit der sie entscheiden können, von welchem Host welche Datenpakete passieren dürfen.

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Glossar • 219

Frame

Rahmen eines Datenpaketes, enthält den Header (Paketkopf) und z. B. eine Prüfsumme.

FTP

(File Transfer Protocol) Eine Standardanwendung für TCP/IP, die nur die Fileübertragung und keinen Filezugriff beinhaltet.

Funktion

Baustein, der bei gleichen Eingangswerten immer dasselbe Ergebnis (als Funktionswert) zurückliefert; sie hat keine lokalen Variablen, die über einen Aufruf hinaus Werte speichern.

Funktionsblock

Baustein, der bei der Ausführung einen oder mehrere Werte liefert. Diese können als lokale Variablen („Gedächnis“) gespeichert werden.

G

Gateway

Gerät zur Verbindung zweier verschiedener Netze, übernimmt die Übersetzung der unterschiedlichen Protokolle.

H

Hardware

Elektronische, elektrische und mechanische Komponenten einer Baugruppe.

Header

Paketkopf eines Datenpaketes, enthält u. a. die Adressinformationen des Empfängers.

Host

Ursprünglich ein zentraler Großrechner, auf den von anderen Systemen aus zugegriffen werden kann. Die vom Host bereitgestellten Dienstleistungen können über Lokalund Fernabfrage abgerufen werden. Heute werden damit auch einfach Rechner bezeichnet, die zentral bestimmte Dienste zur Verfügung stellen (z.B. UNIX-Hosts im Internet).

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220 • Glossar

HTML

Abkürzung von hypertext markup language

HTML ist die Beschreibungssprache für Dokumente im World Wide Web. Sie enthält die Sprachelemente für den Entwurf von Hypertext-Dokumenten.

HTTP

(Hyper Text Transfer Protocol) Client-Server-TCP/IP-Protokoll, das im Internet oder Intranets für den Austausch von HTML-Dokumenten benutzt wird. Im Normalfall benutzt es Port 80.

Hub

Ein Gerät, das die Kommunikation zwischen mehreren Netwerkteilnehmern über Twisted Pair Kabel ermöglicht.

Wie ein Repeater, nur mit vielen Ausgängen, dient ein Hub zur Bildung einer Stern-Topologie.

Hypertext

Dokumentformat, das von HTTP benutzt wird. Hypertextdokumente sind Textdateien, die über besonders hervorgehobene Schlüsselwörter Verzweigungen in andere Textdokumente ermöglichen.

I

IAONA Europe

Die IAONA Europe (Industrial Automation Open Networking Alliance) ist eine Organisation für industrielle Netzwerktechnik, dessen Ziel es ist, ETHERNET in der Automatisierungstechnik zu etablieren.

Nähere Informationen dazu erhalten Sie im Internet unter: www.iaona-eu.com.

ICMP-Protokoll

Das ICMP-Protokoll ist ein Protokoll zur Übertragung von Statusinformationen und Fehlermeldungen der Protokolle IP, TCP und UDP zwischen IP-Netzknoten. ICMP bietet u. a. die Möglichkeit einer EchoAnforderung, um feststellen zu können, ob ein Bestimmungsort erreichbar ist und antwortet.

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Glossar • 221

IEC 61131-3

Internationaler Standard aus dem Jahr 1993 für moderne Systeme mit SPSFunktionalität. Aufbauend auf einem strukturierten Softwaremodell definiert sie eine Reihe leistungsfähiger Programmiersprachen, die für unterschiedliche Automatisierungsaufgaben eingesetzt werden können.

IEEE

Institute of Electrical and Electronic Engineers.

IEEE 802.3

IEEE 802.3 ist eine Normung von IEEE. ETHERNET unterstützt als Medium nur das Yellow-Cable. IEEE 802.3 unterstützt zusätzlich noch S-UTP und BreitbandKoax. Die Segmentlängen reichen von 500 m bei YellowCable, 100 m bei TP und 1800 m bei BreitbandKoax. Die Topologien können entweder Stern oder Bus sein. Als Kanalzugriffsverfahren wird bei ETHERNET (IEEE 802.3) CSMA/CD verwendet.

Intel-Format

Eingestellte Konfiguration des Feldbus-Kopplers/-Controllers für den Aufbau des Prozessabbilds. Abhängig von der eingestellten Konfiguration (Intel/Motorola-Format, word-alignment,...), werden die Daten der Klemme unterschiedlich im Speicher des Kopplers/Controllers abgebildet. Das Format legt fest, ob Highund Low-Byte getauscht sind. Bei dem IntelFormat sind diese nicht getauscht.

Internet

Das Internet stellt ein System von Millionen miteinander verbundenen Computern rund um die ganze Welt dar. Sein wohl bekanntester Bereich ist das World Wide Web.

Intranet

Intranet ist ein Netzwerkkonzept mit privaten Netzwerkverbindungen, auf denen unternehmensweit Daten ausgetauscht werden können.

IP

Internet Protocol.

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