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82 • Feldbus-Controller 750-841

Inbetriebnahme eines Feldbusknoten

BootP-Tabelle

Beachten

Voraussetzung für die folgenden Schritte ist, dass der WAGO BootP Server korrekt installiert ist.

1.Gehen Sie auf Ihrer Bildschirmoberfläche über das Startmenü, Menüpunkt

Programme / WAGO Software / WAGO BootP Server und klicken Sie auf WAGO BootP Server Konfiguration.

Sie erhalten eine editierbare Tabelle "bootptab.txt".

Diese Tabelle stellt die Datenbasis für den BootP Server dar. Im Anschluss an die Auflistung aller Kürzel, die in der BootP-Tabelle verwendet werden können, finden Sie am Ende der Tabelle zwei Beispiele für die Vergabe einer IP-Adresse.

-"Example of entry with no gateway" und

-"Example of entry with gateway".

Abb. 3-14: BootP-Tabelle

p012908d

Die aufgeführten Beispiele enthaltenen folgende Informationen:

Angabe

Bedeutung

node1,

Hier kann ein beliebiger Name für den Knoten vergeben werden.

node2

 

ht=1

Hier wird der Hardware-Typ des Netzwerkes angegeben.

 

Für ETHERNET ist der Hardware-Typ 1.

 

(Die Nummern sind im RFC1700 beschrieben)

ha=0030DE000100

Hier wird die Hardware-Adresse bzw. die MAC-ID des ETHERNET

ha=0030DE000200

Feldbus-Controllers angegeben. (hexadezimal)

ip= 10.1.254.100

Hier wird die IP-Adresse des ETHERNET Feldbus-Controllers

ip= 10.1.254.200

dezimal angegeben.

T3=0A.01.FE.01

Hier wird die Gateway-IP-Adresse angegeben.

 

Die Adresse muss in hexadezimaler Schreibweise angegeben werden.

sm=255.255.0.0

Zusätzlich wird die Subnetz-Maske des Subnetzes (decimal)

 

eingetragen, zu dem der ETHERNET Feldbus-Controller gehört.

Für das in dieser Beschreibung behandelte lokale Netzwerk wird kein Gateway benötigt.

Somit kann das obere Beispiel: "Example of entry with no gateway" verwendet werden.

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2.Gehen Sie mit Ihrem Mauszeiger in die Textzeile: "node1:ht=1:ha=0030DE000100:ip=10.1.254.100" und markieren Sie die zwölfstellige Hardware-Adresse, die in dem Beispiel hinter ha=...

eingetragen ist.

Geben Sie an dessen Stelle die MAC-ID Ihres eigenen Netzwerk-Controllers ein.

3.Wenn Sie ihrem Feldbusknoten einen Namen vergeben möchten, löschen Sie den Namen "node1" und tragen Sie an diese Stelle einen beliebigen Namen ein.

4.Um dem Controller nun eine gewünschte IP-Adresse zuzuweisen, markieren Sie die in dem Beispiel angegebene IP-Adresse, die hinter ip=... eingetragen ist.

Geben Sie an diese Stelle die von Ihnen gewählte IP-Adresse ein.

5.Da das zweite Beispiel an dieser Stelle nicht benötigt wird, setzen Sie nun eine Raute (#) vor die Textzeile von Beispiel 2:

"# node2:hat=1:ha=003 0DE 0002 00:ip=10.1.254.200:T3=0A.01.FE.01", so dass diese Zeile ignoriert wird.

Hinweis

Für die Adressierung weiterer Feldbusknoten geben Sie für jeden Knoten analog eine entsprechende Textzeile mit den gewünschten Einträgen ein.

6.Speichern Sie Ihre geänderten Einstellungen in dieser Textdatei "bootptab.txt". Gehen Sie dazu über das Menü Datei, Menüpunkt Speichern und schließen Sie danach den Editor.

BootP Server

7.Öffnen Sie jetzt das Dialogfenster des WAGO BootP Servers, indem Sie auf Ihrer Bildschirmoberfläche über das Startmenü, Menüpunkt Programme / WAGO Software / WAGO BootP Server gehen und auf WAGO BootP Server klicken.

8.Klicken Sie in dem sich öffnenden Dialogfenster auf den Button "Start". Dadurch wird der Frage-Antwort-Mechanismus des BootP Protokolls aktiviert.

In dem BootP Server wird nun eine Reihe von Meldungen ausgegeben. Die Fehlermeldungen zeigen an, dass in dem Betriebssystem einige Services (z. B. port 67, port 68) nicht definiert sind.

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Abb. 3-15: Dialogfenster des WAGO BootP Servers mit Meldungen

P012909d

9.Damit die neue IP-Adresse in den Controller übernommen wird, müssen Sie jetzt unbedingt den Controller durch einen Hardware-Reset neu starten. Dieses erfolgt durch eine Unterbrechung der Spannungsversorgung des Feldbus-Controllers für ca. 2 Sekunden oder durch Herunterdrücken des Betriebsartenschalters, der sich hinter der KonfigurationsschnittstellenKlappe befindet.

Danach ist die IP-Adresse in dem Controller fest gespeichert.

10.Klicken Sie anschließend auf den Button "Stop" und dann auf den Button "Exit", um den BootP Server wieder schließen.

3.1.6.5Funktion des Feldbusknoten testen

1.Um die Kommunikation mit dem Controller und die korrekte Vergabe der IP-Adresse zu testen, rufen Sie die DOS-Eingabeaufforderung unter

Startmenü / Programme / Eingabeaufforderung auf.

2.Geben Sie den Befehl: "ping" mit der von Ihnen vergebenen IP-Adresse in der folgenden Schreibweise ein:

ping [Leerzeichen] XXXX . XXXX . XXXX . XXXX (=IP-Adresse). Beispiel: ping 10.1.254.202

Abb. 3-16: Beispiel für den Funktionstest eines Feldbusknoten

P012910d

3.Nach Drücken der Return-Taste empfängt Ihr PC eine Antwort vom Controller, die dann in der DOS-Eingabeaufforderung dargestellt wird. Erscheint statt dessen die Fehlermeldung: "Zeitüberschreitung der

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Anforderung (Timeout)", vergleichen Sie bitte Ihre Eingaben nochmals mit der zugewiesenen IP-Adresse.

4.Bei erfolgreichem Test können Sie nun die DOS-Eingabeaufforderung schließen.

Der Netzknoten ist jetzt für die Kommunikation vorbereitet.

3.1.6.6Deaktivieren des BootP-Protokolls

Defaultmäßig ist im Controller das BootP-Prottokoll aktiviert.

Bei aktiviertem BootP-Protokoll erwartet der Controller die permanente Anwesenheit eines BootP-Servers.

Ist jedoch nach einem PowerOn Reset kein BootP-Server verfügbar, dann bleibt das Netzwerk inaktiv.

Um den Controller mit der im EEPROM hinterlegten IP-Konfiguration zu betreiben, ist das BootP-Protokoll zu deaktivieren.

Beachten

Ist das BootP-Protokoll nach der Adressvergabe deaktiviert, bleibt die gespeicherte IP-Adresse auch nach dem Ausbau des Controllers oder nach einem längeren Spannungsausfall erhalten!

1.Das Deaktivieren des BootP-Protokolls erfolgt über eine im Controller gespeicherte HTML-Seite.

Öffnen Sie einen auf Ihrem PC installierten Web-Browser (z. B. Microsoft Internet Explorer) für die Anzeige der HTML-Seiten.

2.Geben Sie nun in das Adressfeld des Browsers die IP-Adresse Ihres Feldbusknoten ein und drücken Sie die Return-Taste.

Sie erhalten ein Dialogfenster mit einer Password-Abfrage.

Diese dient der Zugriffssicherung und enthält die drei verschiedenen Benutzer-Gruppen: admin, guest und user.

3.Geben Sie als Administrator den user: „admin“ und das Kennwort: „wago“ ein.

In dem Browser-Fenster wird die Startseite als erste HTML-Seite mit den Informationen zu Ihrem Feldbus-Controller angezeigt. Über Hyperlinks in der linken Navigationsleiste gelangen Sie zu den weiteren Informationen.

Beachten

Sollten bei dem lokalen Zugriff auf den Feldbusknoten die Seiten nicht angezeigt werden, dann definieren Sie bitte in Ihrem Web-Browser, dass für die IP-Adresse des Knoten ausnahmsweise kein Proxyserver verwendet werden soll.

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4.Klicken Sie in der linken Navigationsleiste auf den Link “Port“, dann wird die HTML-Seite für die Protokollauswahl geöffnet.

5.Sie erhalten eine Liste mit allen Protokollen, die der Controller unterstützt. Das BootP-Protokoll ist standardmäßig aktiviert. Um das Protokoll zu deaktivieren, klicken Sie auf das Kontrollkästchen hinter „BootP“, so dass das Häkchen entfernt ist.

6.Darüber hinaus können Sie nun entsprechend weitere Protokolle deaktivieren, die Sie nicht benötigen, bzw. Protokolle auswählen und explizit aktivieren, mit denen Sie arbeiten möchten, wie z. B. Ethernet IP oder WAGO-I/O-PRO.

Dabei ist es möglich, mehrere Protokolle gleichzeitig zu aktivieren und über

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