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Пояснения к тексту

public relations – общественные отношения u.a. – und andere – и другие

Marketing-Mix – маркетинговая смесь

Wechselkurse

Der internationale Handel wird nicht als Naturaltausch abgewickelt (Ware gegen Ware), sondern es ist auch hier, wie im nationalen Raum, die Verwendung von Zahlungsmitteln erforderlich. Zwar wird im internationalen Zahlungsverkehr sehr häufig der Dollar benutzt, aber ein einziges allgemein akzeptiertes Zahlungsmittel gibt es nicht, da jedes Land über seine eigene nationale Währungseinheit verfügt, die in dem betreffenden Land gesetzliches Zahlungsmittel ist. In der Bundesrepublik Deutschland ist z. B. nur die Deutsche Mark gesetzliches Zahlungsmittel.

Aus internationalen Wirtschaftsbeziehungen entsteht die Notwendigkeit, daß die Währungen der Länder gegeneinander eingetauscht werden können, die Währungen müssen konvertibel sein. Konvertibilität bedeutet die Umtauschmöglichket von Währungen. Dabei spricht man von Ausländerkonvertibilität wenn einem Ausländer die Möglichkeit gegeben ist, seine Währung in einheimische Währung des Gastlandes einzutauschen, und von Inländerkonvertibilität, wenn einem Einheimischen in seinem eigenen Land die Möglichkeit offensteht, seine Währung gegen fremde Währungen einzutauschen. Aus Devisenknappheit ist in vielen Ländern die Inländerkonvertibilität beschränkt.

Der Austausch der Währungen erfolgt zu einem bestimmten Wechselkurs. Wechselkurs ist der in inländischer Währung ausgedrückte Preis, der für eine fremde Währung bezahlt werden muß. Beispielsweise bedeutet ein Wechselkurs der DM gegenüber dem $ von 1,5 daß man für einen Dollar 1,50 DM bezahlen muß.

Eine Veränderung der Wechselkurse bezeichnet man als Aufwertung oder

Abwertung. Aufwertung ist die Herabsetzung (!) des Wechselkurses. Beträgt beispielsweise der neue Wechselkurs nach einer Aufwertung der DM 1,4, so muß man für einen Dollar nur noch 1,40 DM bezahlen. Umgekehrt formuliert: Für eine DM erhält man nach der Aufwertung mehr Dollar als zuvor. Abwertung ist die

Heraufsetzung des Wechselkurses. Nach einer Abwertung ist die abgewertete

Währung weniger wert.

Hinsichtlich der Art und Weise der Wechselkursbildung gibt es zwei grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten. Ein Land kann sich für

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freie Wechselkurse (= flexible Wechselkurse = floating) oder für

feste Wechselkurse entscheiden.

Freie Wechselkursbildung liegt vor, wenn sich das Austauschverhältnis der Währungen nach den Prinzipien der Marktpreisbildung ohne staatliche Eingriffe allein aus Devisenangebot und Devisennachfrage herleitet. Eine steigende Nachfrage nach einer Währung führt dann zu ihrer Verteuerung, eine sinkende Nachfrage zu einer

Verbilligung.

Greift der Staat in dieses Marktgeschehen ein, was sehr häufig passiert, dann spricht von "unsauberem floating".

Feste Wechselkurse ergeben sich aus bilateralen oder multilateralen

Regierungsbeschlüssen. In einem System fester Wechselkurse verpflichten sich die beteiligten Regierungen, den Wechselkurs durch entsprechende Maßnahmen auf der vereinbarten Höhe zu fixieren.

Die Stabilität des Systems wird durch die Zentralbanken (in Deutschland = Deutsche Bundesbank) gewährleistet, die jedem Anbieter zum vereinbarten festen Wechselkurs Devisen abnehmen und jedem Nachfrager zum vereinbarten festen

Wechselkurs Devisen verkaufen. Dadurch wird verhindert, daß sich abweichende Kurse auf schwarzen Märkten bilden,

weil ja der Anbieter von Devisen keinen höheren Preis als den festen Wechselkurs fordern kann, denn der Nachfrager zahlt bei der Zentralbank höchstens diesen Preis;

weil ja der Nachfrager von Devisen nicht weniger als den festen Wechselkurs bieten kann, denn der Anbieter erhält bei der Zentralbank mindestens diesen Preis.

Das Festkurssystem funktioniert so lange reibungslos, solange der garantierte

Wechselkurs in etwa den Marktverhältnissen entspricht. Tendiert die Marktlage allerdings dauerhaft zu einem anderen Kurs, weil ein beteiligtes Land z.B. eine schlechte Wirtschaftspolitik betreibt, Inflation aufkommen läßt, die Staatsschulden überhand nehmen oder die Wirtschaft geringe Produktivitätszuwächse hat, dann würde das System nur unter der Voraussetzung funktionieren, daß die beteiligten Länder bereit sind, jede beliebige Menge Devisen zum Festkurs zu kaufen bzw. zu verkaufen.

Diese Bedingung ist i.d.R. nicht erfüllbar, weil entweder die Devisen fehlen oder die einheimische Wirtschaft durch die ausländischen Fehler zu stark in Mitleidenschaft gezogen wird. Deshalb kommt es bei einer dauerhaften Abweichung der

Wirtschaftsentwicklung zwischen den Ländern zwangsläufig zu Aufwertungen und

Abwertungen. Die Aufwertung und Abwertung erfolgt hier also durch Festlegung

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eines neuen Kurses. Je häufiger dies geschieht, desto "flexibler" sind dann die Wechselkurse faktisch.

Aus praktischen Gründen tolerieren die Regierungen oft von vornherein kleinere

Abweichungen vom Festkurs durch die Einrichtung von Bandbreiten. Schwankungen der Wechselkurse innerhalb dieser Bandbreiten sind dann zulässig. Die Grenzen der Bandbreiten heißen Interventionspunkte. Bei ihnen beginnen dann die Zentralbanken mit ihren Kauf-bzw. Verkaufsangeboten.

Die gegenwärtige Landschaft der Weltwährungen weist ein sehr unterschiedliches

Bild auf:

Die meisten Währungen, insbesondere der US-Dollar und der japanische Yen, floaten frei, wenig beeinflußt von Interventionen. Innerhalb des Europäischen Währungssystems (EWS) sind viele Länder durch feste Kurse miteinander verbunden.

Die Bundesrepublik Deutschland hat damit beide Systeme verwirklicht: gegenüber den Mitgliedsländern im EWS feste Wechselkurse und gegenüber dem Dollar, dem Yen und den anderen Währungen der Welt freie Wechselkurse.

Пояснения к тексту

i.d.R. – in der Regel – как правило

floating (англ.) – "плавающий" курс (национальной валюты)

Hamburgs Wirtschaft wächst langsamer

Hamburgs Wirtschaft wird in diesem Jahr wesentlich langsamer wachsen. 1996

könne nur mit einem Wachstum von 1,5 (Vorjahr: 2) Prozent gerechnet werden, sagte

der Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Gerhard Schröder. Nach einer Umfrage

der Kammer beurteilen die Unternehmen ihre gegenwärtige und künftige Lage

deutlich schlechter als im Vorjahr, auch die Investitionsneigung sei gesunken. "Wir

stecken mitten in einem konjunkturellen Zwischentief, daß sich bis zur Jahresmitte

weiter eintrüben wird". Erst in der zweiten Jahreshälfte erwartet Schröder Besserung.

Die nahezu 100 000 Schwarzarbeiter in der Hansestadt zeugten aber deutlich, daß es

nicht an Arbeit mangele, sondern daß der reguläre Arbeitsmarkt nicht mehr funktioniere. In Hamburg habe sich in den vergangenen Jahren ein paralleler

Arbeitsmarkt gebildet. Der Druck auf die kleineren Bundesländer, sich zu größeren

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wirtschaftlichen Einheiten zusammenzuschließen, werde mit steigender finanzieller Verschuldung weiter zunehmen, sagte Schröder.

Nach einer Analyse der Kammer liegt der Außenwirtschaftsplatz Hamburg in Deutschland weit an der Spitze und gehört auch in Europa zu den führenden Plätzen. Jeder achte Außenhändler hat seinen Sitz an der Unterelbe, alle zusammen wickeln gut ein Fünftel des deutschen Außenhandelsumsatzes ab. In Hamburg sind 550 ausländische Unternehmen und 250 000 Ausländer ansässig. Hier haben sich 2 300

Unternehmen mit 25 600 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 60 Milliarden

DM auf den Exund Import spezialisiert.

Aufgaben

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1.Wie wird die Wirtschaftslage Hamburgs eingeschätzt?

2.Wann wird die Besserung erwartet?

3.Wieviel Schwarzarbeiter sind zur Zeit in Hamburg tätig?

4.Wie ist die Stellung von Hamburg in der Wirtschaft von Deutschland?

5.Welche Rolle kommt Hamburg in der Außenwirtschaft Deutschlands zu?

Unternehmung

Unternehmungen sind rechtlich organisierte Institutionen, die Sachgüter und/ oder Dienstleistungen produzieren und bemüht sind, die Güter gegen ein mindestens kostendeckendes Entgelt auf dem Markt anzubieten.

Die Abgrenzung zwischen Betrieb und Unternehmung ist nicht eindeutig:

Einerseits ist die Unternehmung als rechtlicher Überbau eines oder mehrerer technisch-organisatorischer Produktionseinheiten, die als Betriebe bezeichnet werden, den Betrieben übergeordnet.

Andererseits werden als "Betrieb" alle Arten von Institutionen bezeichnet, in denen

Güter produziert werden, also auch private Haushlate, öffentliche Verwaltungen, Betriebe in zentral gelenkten Volkswirtschaften, während Unternehmungen nur solche Betriebe darstellen, die auf Gewinnerzielung aus sind und ihren Wirtschaftsplan selbst

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bestimmen können. In diesem Fall wäre der Begriff "Betrieb" weiter gefaßt als der der

"Unternehmung".

Soweit es nicht um rechtliche Fragen geht, kann man i.R. Unternehmung und Betrieb synonym verwenden.

Unternehmungen in der modernen Industrieund Dienstleistungsgesellschaft sind nicht auf ihren wirtschaftlichen Zweck beschränkt, der im Vordergrund steht, sondern sie erfüllen in der Gesellschaft auch politische, soziale, kulturelle, und ökologische Funktionen. Die Unternehmung muß damit als ein Subsystem des Systems

Gesellschaft angesehen werden.

Solche Unternehmungen erweisen sich damit als zweckbestimmte, offene, soziotechnische Systeme. Die Zweckbestimmung liegt in der Schaffung von

Leistungen (Sachgüter und Dienstleistungen) für Außenstehende, in der Sicherung des Einkommens für ihre Mitglieder, in der Erwirtschaftung von Steuern, Gebühren, Beiträgen für die öffentliche Hand und in der Erfüllung von sozialen und kulturellen

Leistungen für Mitglieder und Außenstehende. Offen ist die Unternehmung, weil vielfältige Beziehungen zu anderen Subsystemen der Gesellschaft, z.B. zu Haushalten, öffentlichen Einrichtungen, anderen Unternehmungen und zur natürlichen Umwelt, bestehen. Der sozio-technische Bezug ergibt sich dadurch, daß moderne

Unternehmungen entscheidend von zwischenmenschlichen Beziehungen und von moderner Technik geprägt werden.

Пояснения к тексту.

i.d.R. – in der Regel – как правило

Aufgaben

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