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5. Прочитайте текст и переведите его устно, затем перепишите и переведите письменно заглавие и абзац 4.

Geld – und Bankwesen.

1.Die Notenbank(1) der BRD ist die Deutsche Bundesbank in Frankfurt am Main. Ihr Grundkapital steht dem Bund zu. Die Bank ist von Weisungen der Bundesregierung unabhängig; sie hat jedoch die allgemeine Wirtschaftspolitik der Regierung zu unterstützen. Die Bundesbank unterhält in jedem Bundesland eine

Landeszentralbank sowie Zweiganstalten(2).

2.Die Bundesbank hat das alleinige Recht, Banknoten auszugeben. Sie regelt den Geldumlauf(3) und die Kreditversorgung der Wirtschaft und sorgt für die bankmäßige Abwicklung des Zahlungsverkehrs(4) im Inland und mit dem Ausland.

3.In der BRD sind öffentlich-rechtliche, genossenschaftliche und private Kreditinstitute tätig. Heute gibt es 342 Kreditbanken (privat in der Form der AG), 12 Girozentralen (Landesbanken), 734 Sparkassen (autonome öffentliche Unternehmen), 4 genossenschaftliche Zentralbanken, 3147 Kreditgenossenschaften, 35 Hypothekenbanken(5) (privatrechtlich), 16 Kreditinstitute mit Sonderaufgaben und 34 Bausparkassen.

4.Seit 1979 besteht das Europäische Währungssystem (EWS). Es vereinigt

Regeln für die Währungsbeziehungen in der Europäischen Gemeinschaft (EG). Zur Stabilisierung der Wechselkurse hat jedes Mitgliedsland für seine Währung einen

Leitkurs festgelegt, der in der Europäischen Währungseinheit (ECU) ausgedrückt wird. Die Marktkurse jeder Währung können von den bilateralen Leitkursen um 2,25

%(bei der italienischen Lira um 6%) (seit 1993 – um 15%) nach oben oder unten abweichen(6). Steigen oder sinken die Marktkurse über die festgelegte Bandbreite, so greifen die Notenbanken ein und halten die Kurse durch Währungsankauf oder – verkauf innerhalb der festgelegten Bandbreite(7). Die Wechselkurse im Verhältnis zu Drittwährungen – z.B. zum US – Dollar oder zum japanischen Jen (Yen) – können sich frei an den Devisenmärkten bilden.

Пояснения к тексту:1 – эмиссионный банк; 2 – филиал; 3 – денежный оборот; 4 – платежный оборот; 5 – ипотечный банк (банк долгосрочных ссуд); 6

– отклоняться; 7 – диапазон.

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Вариант 2

1.Перепишите данные предложения в пассивной конструкции. Определите временную форму сказуемого. Предложения переведите на русский язык.

1.Jede Werbekampagne wird nach einem festgelegten Plan durchgeführt.

2.Ein Teil der produzierten Güter wurde jedoch ins Ausland ausgeführt.

3.Indirekte Steuern werden in der BRD an den Staat abgeführt werden.

4.In unserem Land ist eine wirtschaftliche Reform durchgeführt worden.

5.Kurzfristiges Fremdkapital wurde von den Unternehmen in Form von Bankkredit aufgenommen.

2.Перепишите данные предложения с конструкцией Infinitiv Passiv и переведите их на русский язык.

1.Die Autos können heute praktisch überall gebaut werden.

2.Die Arbeitslosigkeit muß reduziert werden.

3.Dieses Projekt soll im laufenden Jahr ausgearbeitet werden.

4.Die Konjunktur-Prognosen müssen korrigiert werden.

5.Die Produktionsweise dieser Fabrik soll verändert werden.

3.Перепишите следующие предложения, подчеркните инфинитивные обороты; переведите предложения на русский язык, обращая особое внимание на последовательность перевода отдельных членов инфинитивных оборотов:

1.Um diese interessante Aufgabe vollständig zu erfüllen, brauchen wir viel

Zeit.

2.Unsere Brigade will eine neue Technologie einführen, statt die alte unwirtschaftliche Technologie anzuwenden.

3.Man vervollkommnet Flugzeuge, ohne ihr Gewicht wesentlich zu

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vergrößern.

4.Перепишите данные предложения и переведите их на русский язык. Определите степень сравнения прилагательных и наречий.

1.Der Fuchs ist das listigste Tier.

2.Silber ist teuer.

3.Ich verbringe meinen Urlaub lieber am Schwarzen Meer.

4.Mein Sohn ist viel älter als meine Tochter.

5.Platin ist von allen Metallen am teuersten.

5.Прочитайте текст и переведите его устно, затем перепишите и переведите письменно заглавие и абзацы 1 и 2.

Das Wirtschaftssystem der Bundesrepublik.

1.Die Bundesrepublik Deutschland gehört zu den großen Industrieländern, sie steht in der Welt an der vierten Stelle. Im Welthandel nimmt sie sogar den zweiten Platz ein. Das Wirtschaftssystem im Land hat sich seit dem zweiten Weltkrieg zu einer sozialen marktwirtschaftlichen Ordnung mit globaler Steuerung des Wirtschaftsablaufs entwickelt. Es verbindet die freie Initiative des einzelnen mit den Grundsätzen (=Prinzipien) des sozialen Fortschritts.

2.Die Voraussetzung(1) für das Funktionieren des Marktmechanismus ist der Wettbewerb. Ohne Konkurrenz kann es keine Marktwirtschaft geben. Die Triebkraft(2) des Marktes ist das Streben nach Gewinn(3). Deshalb muß er überall dort versagen(4), wo keine Gewinne erzielt werden sollen oder können. Aus diesem Grund waren einige Bereiche der deutschen Wirtschaft nie ganz dem marktwirtschaftlichen System unterworfen(5), z.B., die Landwirtschaft, Teile des Verkehrswesens(6) und der Steinkohlenbergbaus(7). Die Deutsche Bundesbahn und Deutsche Bundespost gehören auch noch zum Besitz der öffentlichen Hand. Folgende Gremien wirken an der

Koordinierung der Wirtschafts-und Finanzpolitik mit.

3.Der Konjunkturrat für die öffentliche Hand besteht aus den

Bundesministern für Wirtschaft und Finanzen, je einem Mitglied jeder

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Landesregierung und Vertretern der Gemeinden. Die Deutsche Bundesbank, die von der Regierung unabhängig ist, ist für die Geldpolitik zuständig. Der Finanzplanungsrat hat die Aufgabe, die Finanzplanung von Bund, Ländern und Gemeinden zu koordinieren. Die wichtigsten Industriezweige der BRD sind Steinkohlenbergbau,

Metallurgie, Maschinenbau, Straßenfahrzeugbau (Automobilindustrie), Schiffbau,

Luftund Raumfahrtindustrie, feinmechanische, chemische, elektrotechnische, optische Industrie, Verbrauchsgüterindustrie(8), Nahrungsund Genusmittel industrie(9).

Пояснения к тексту: 1 – предпосылка; 2 – движущая сила; 3 – стремление к прибыли; 4 – отказывать, не действовать; 5 – были подчинены; 6 – транспорт; 7

– добыча каменного угля; 8 – производство товаров широкого потребления; 9 – пищевая и вкусовая промышленность.

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Marketing

In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bestand ein großer Nachholbedarf der Bevölkerung in praktisch allen Konsumbereichen. Es entwickelte sich ein typischer Verkäufermarkt, in dem den Anbietern praktisch alles aus der Hand gerissen wurde, was sie produzierten. Nach dem Abflauen der ersten Konsumwelle wandelten sich aber die Verhältnisse zwischen Anbietern und Nachfragern. Bei vielen Gütern bildete sich nun ein Käufermarkt, auf dem der Nachfrager die dominierende Stellung hat. Die Anbieter mußten sich nun im Wettbewerb bewähren und konnten sich nicht mehr darauf verlassen, daß sie alles verkaufen, was sie produzierten. Damit hatte die

Geburtsstunde des Marketing geschlagen.

Das inzwischen international eingebürgerte Wort "marketing" kommt aus den USA und könnte im Deutschen mit "etwas auf den Markt bringen" übersetzt werden.

Es ist aber nicht mit "Verkauf" als letzte Phase des betrieblichen Produktionsprozesses gleichzusetzen, durch den die Mittel für den weiteren Bestand der Unternehmung zurückfließen.

Marketing muß als völlige Umorientierung des unternehmerischen Denkens, als neue Unternehmensphilosophie, angesehen werden. Es geht nicht mehr darum, das zu verkaufen, was die Unternehmung produziert, sondern das zu leisten, was die

Kundenwünsche zufriedenstellt. Die Orientierung an den Kundenwünschen ist oberstes Leitbild der Unternehmung; sie stehen im Mittelpunkt aller betrieblichen

Entscheidungen. Dies gilt nicht nur für Vertriebsabteilung, sondern für alle

Unternehmensbereiche.

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Das Verkaufen fängt bei einer marketingorientierten Unernehmung schon mit dem Einkauf an, denn Art und Qualität der Rohstoffe sind unter Umständen schon ausschlaggebend für die Zufriedenheit des Kunden mit dem Endprodukt.

Man unterscheidet im Marketing oft vier Aktivitätsbereiche in der Unternehmung, die sicherstellen sollen, daß der Markt und unsere Unternehmung möglichst vollkommen harmonieren:

1.Die Produktpolitik

2.Die Kommunikationspolitik

3.Die Kontrahierungspolitik

4.Die Distributionspolitik

Zur Produktpolitik gehören alle Bemühungen, durch Art und Eigenschaften der

Produkte, durch Gestaltung des Sortiments, durch Garantieleistungen, Produktpflege und Kundendienst den Markt zu erschließen.

Diese Produktpolitik ist wirkunglos, wenn nicht sichergestellt wird, daß die

Kunden auch von den Besonderheiten unserer Produkte erfahren. Dazu benötigen wir die Kommunikationspolitik. Durch Werbung, public relations, besondere Verkaufsaktionen und hervorragend geschultes, entgegenkommendes

Verkaufspersonal muß die Verbindung zum Nachfragen gefestigt werden.

Unterstützt wird die Kommunikationspolitik wiederum durch die Kontrahierungspolitik, bei der es um die gesamte Ausgestaltung der Kaufverträge geht. Natürlich spielen die Preise, die gelegentlich für jeden Kunden unterschiedlich sein können, eine wichtige Rolle. Daneben kommt es jedoch auf Lieferungs-und Zahlungsbedingungen, Nebenleistungen u.a. an.

Alle diese Einsatzbereiche des Marketing können wirkungslos sein, wenn nicht die Distributionspolitik dafür sorgt, daß die Ware auch reibungslos zum Kunden gelangt. Unzureichende Verkaufsstellen, langwierige Transporte, nachlässige Vertreter oder schlechte Kontakte zum Einzelhandel, der die Ware an den Endverbraucher weitergeben soll, machen alle anderen Bemühungen zunichte.

Wegen der engen Verknüpfung aller Bereiche, ihrer gegenseitigen positiven oder negativen Beeinflussung, spricht man auch vom Marketing-Mix. Alle Maßnahmen müssen so aufeinander abgestimmt sein und harmonieren, daß die bestmögliche

Marktstellung erreicht wird. Gute Werbung, die mir die Kunden ins Haus lockt, kann durch unfreundliche Verkäufer, die die Kunden wieder verjagen, umsonst gewesen sein. Marketing erfordert eine Gesamtkonzeption im Unternehmen.