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Form, vorgespannte Bewehrungsstähle.

IV. Назовите глаголы, от которых образованы существительные: die Begrenzung, die Abmessung, die Beschränkung, die Unterteilung, die Herstellung, der Schnitt, die Bewehrung, die Vorfertigung.

V. Расскажите о требованиях к панелям, используя словосочетания:

minimales Gewicht bei maximaler Fläche, die idealste Abmessung, ausreichende Zugund Druckfestigkeit, geringer Materialverbrauch, ausreichende Schallund Wärmedämmung, glatte Form, kurze Spannweite, hohe Vorfertigungsgrad, niedriger Arbeitsaufwand, gesenkte Baukosten.

VI. Выберите правильный вариант из приведенных в скобках и дополните предложения:

1.Die idealste Abmessung eines Deckenelementes (ist raumgroß; entspricht der Hälfte eines Raumes; entspricht der Größe, eines Raumes).

2.In der Praxis hat sich (die Vollplatte; die Hohlraumplatte; der Vollquerschnitt) wegen seiner einfachen wirtschaftlichen Herstellung bewährt.

VII. Вставьте необходимые количественные данные:

1.Die Spannweite du in der Praxis gebräuchlichsten ... (120 mm, 3,60 in, 6,0 m). 2. Die angewendeten Vollplatten sind ... hoch (120 mm und 150 mm; 6,00 und 7,20 m, -1,20 m). 3. Das Gewicht der Vollbetonplatte beträgt ... , der Stahlverbrauch ... (330 kg/cm2; 8,0 kg/m2; 140 kg/cm; 160 kg/cm).

VIII. Назовите наиболее употребительные плиты перекрытия из указанных ниже:

die Vollplatte, die Rippenplatte, die Spannbetonplatte, die Hohlraumplatte, die Hartfaserplatte, die Kassettplaite.

IX. Просмотрите еще раз тексты занятия 9. Выделите в них основные мысли, обобщите их. Подготовьте сообщение на тему „Decken”, используя следующий план:

1.Definition des Begriffes „Decken".

2.Deckenarten.

3.Funktion der Decken.

4.Forderungen an die Decken.

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ТЕКСТЫ ДЛЯ САМОСТОЯТЕЛЬНОГО АННОТИРОВАНИЯ И РЕФЕРИРОВАНИЯ

Text 1

Ohne Beton wäre die moderne Baukunst nicht denkbar. Beton ist eine Mischung aus Zement, Wasser und Zuschlagstoffen wie Sand and Kies, die im Laufe von etwa 28 Tagen härtet und einen festen Baustoff bildet.

Beton läßt sich in beliebige Formen gießen. Es hat eine hohe Druckfestigkeit, doch seine Zugfestigkeit ist leider gering.

Im oberen Teil des Betonträgers entstehen Druckkräfte, im unteren Teil Zugkräfte. Die Druckkräfte schaden dem Bauteil nicht, doch die Zugkräfte reißen den Träger auf. Er bricht und stürzt ein.

Wie kann man die Zugfestigkeit des Betons erhöhen? Zu diesem Zweck werden Stahlstäbe an den Stellen des Trägers eingefügt, wo die Zugkräfte am stärksten sind. Die Zugfestigkeit von Stahl ist zwanzigmal größer als die von Beton. Auch jetzt können Risse in den Zugzonen entstehen, doch der Stahl verhindert ein Brechen des Trägers.

Die Festigkeit eines Bauteils aus Beton läßt sich jedoch noch weiter erhöhen. Dies geschieht durch das sogenannte „Vorspannen“. Der Teil des Balkens, in dem später die größten Zugkräfte herrschen, wird vor der Belastung komprimiert, das heißt, der eingebaute Spannstahl wird gegen den Träger gespannt, so daß dort Druckkräfte entstehen. Diese gleichen während der Belastung die Zugkräfte aus, die Summe der Kräfte ist null, und die Zugspannung verschwindet.

Diese Vorspannung erreicht man durch Einlegen und Spannen von Stahlstäben bzw. Stahldrähten. Es gibt zwei verschiedene Methoden der Vorspannung. Die erste Methode wird im Betonwerk angewendet, wo man die Betonteile herstellt, die zweite am Bau.

Im ersten fall legt man Stahldrähte in die Schalung. Der flüssige Beton wird eingefüllt, und die Drähte werden gespannt. Wenn der Beton hart ist, löst man die Spannung der Stahldrähte. Der Stahl ist bestrebt, sich auf die ursprüngliche Länge zusammenzuziehen. Dadurch wird Druck auf den unteren Teil des Beton Trägers ausgeübt.

Im zweiten Fall wird der Bauteil erst gespannt, nachdem der Beton erhärtet ist. In einen „Kanal“ wird ein Stahldraht gelegt, gespannt und an den Enden des Kanals in gespanntem Zustand befestigt. Schließlich wird der Kanal mit flüssigem Beton ausgefüllt.

Diese Vorspannung erfordert eine hohe Qualität der Werkstoffe, doch

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sie ermöglicht eine große Ersparnis an Beton und Stahl und damit wesentlich leichtere Baukörper.

Text 2

1970 gab die Firma BMW (Bayerische Motorenwerke) in München den Bau eines Verwaltungsgebäudes in der Nähe des Olympiastadions in Auftrag. Es sollte die Arbeitplätze von etwa 2000 Personen aufnehmen und so rationell und vor allem so schnell wie möglich errichtet werden. Die Bauzeit durfte 26 Monate nicht überschreiben, das waren fünf bis sechs Monate weniger als die Bauzeit vergleichbarer Objekte. Die Architekten entschlossen sich zu einem ungewöhnlichen, neuartigen Bauverfahren. Diese Methode ist heute unter dem Namen „Takthubverfahren“ bekannt. Dabei werden die einzelnen Geschoßdecken oder sogar ganze Geschosse eines Hochhauses am Boden fertiggestellt und dann nacheinander „im Takt“ der Fertigstellung in die Höhe gezogen, bis sie in ihrer endgültigen Lage sind. Die Bauabschnitte waren folgende:

1.Zuerst legte man wie bei jedem Bau das Fundament (F). Über dem Fundament wurden die Kellergeschosse (Ke) und die Kellerdecke errichtet.

2.Die Kellerdecke bildete die Plattform für die Errichtung des turmförmigen Gebäudekerns (G) aus Stahlbeton, der die Treppen, Aufzüge, Wasserleitungen usw. aufnahm.

3.Am Kopf (Ko) des Gebäudekerns wurde nun das Trägerkreuz (Tr) angebracht, dessen vier „Arme“ (A) seitlich über die Turmwände hinausragten. Dann baute man auf den Armen die Hubvorrichtung (Hv) ein und montierte die Hubstäbe (Hs). Diese bildeten vier Bündel von je 106 Einzelstäben. Jeder hatte einen Durchmesser von 32 mm.

4.Inzwischen begann man auf der Kellerdecke bereits mit dem Bau des „Technikgeschosses“ (Te) und der sieben darüberliegenden Bürogeschosse (B). Alle Geschosse wurden an den Hubstäben befestigt.

5.Nun wurde der gesamte Block von acht Geschossen um die Höhe eines Stockwerks nach oben gezogen. Dazu verwendete man 36 hydraulische Hubpressen von denen jeweils neun auf den einzelnen Armen des Trägerkreuzes standen.

6.Jetzt war der Raum über der Kellerdecke wieder frei, und man konnte dort ein weiteres Geschoß fertig stellen. Sobald diese Arbeit abgeschlossen war, wurde der ganze Block von neun Stock werken wieder um die Höhe eines Geschosses hochgezogen.

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7.Dieser Vorgang wiederholte sich neunmal. Schließlich war auch das unterste und letzte Stockwerk fertig. Der Block bestand jetzt aus 19 Stockwerken und hatte ein Gewicht von 12000 Tonnen.

8.Mit einem letzten Hub von 14 m wurden alle Geschosse gemeinsam in ihre endgültige Lage gebracht.

Dieses Takthubverfahren erwies sich als sehr rationell. Alle Geschosse einschließlich ihrer Aluminiumfassaden mit den Fenstern konnten auf der Kellerdecke fertiggestellt werden; man brauchte keine hohen und teuren Gerüste für die oberen Stockwerke und ersparte den zeitraubenden Transport des Baumaterials und der Bauteile in große Höhen. Noch während man die Geschosse Schritt für Schritt in die Höhe zog, konnten die Handwerker, geschützt vor Regen und Kälte, den Innenausbau durchführen.

Rechtzeug zu den Olympischen Spielen in München im August 1972 war das „Hängehaus“ beim Olympiastadion fertig.

Text 3

Eine der interessanten Dachkonstruktionen ist die im Frühjahr 1975 fertiggestellte Mehrzweckhalle in Mannheim. Dieses Dach besteht aus einem Holzgitter, das mit einer lichtdurchlässigen Polyvinylhaut überspannt ist, und überdeckt trotzt seiner erstaunlichen Leichtigkeit ohne einen einzigen Pfeiler eine Grundfläche von 1400 m². Die maximale Spannweite beträgt 60 m.

Interessant ist die Form des Daches: Es gleicht einer Landschaft von Hügeln. Wie ist es möglich, diese mathematisch äußerst schwierige Form so zu gestallten, daß sie statisch die beste Lösung darstellt?

Der Grundgedanke ist einfach: Wenn man eine Schnur an zwei Enden festhält, so daß sie nach unten hängt, dann formt sie eine Parabel. Nun zeichnen wir von dieser Parabel das Spiegelbild um die „x-Achse“, so daß der Scheitel oben ist. Eine Baustruktur dieser Form hat bei gleichmäßiger Belastung eine sehr gute Tragfähigkeit, da keinerlei Biegespannungen entstehen. Dies ist der Grund, warum auch Brückenbogen die Form von Parabeln haben. Man kann nun eine ganze Reihe von Schnüren so nebeneinanderund übereinanderhängen, daß sie ein Netz bilden. Drehen wir eine solche Netzform um, so daß das Netz „nach oben hängt“, dann erhalten wir ebenfalls eine Form, die eine optimale Tragkraft beritzt. Auf diese Weise lassen sich relativ einfach aus Schnüren oder Draht Modelle komplizierter „hügelförmiger“ Dachkonstruktionen herstellen.

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Nach diesem Verfahren bildete man auch das Modell der Mehrzweckhalle in Mannheim. Mit Hilfe von fotografischen Aufnahmen wurden am hängenden Modell die Gesamtform und die Einzelheiten geprüft, dann erfolgte die genaue Vermessung des Modells. Die Ergebnisse dieser Messungen schließlich bildeten die Grundlagen zur Berechnung der maße und Formen der halle. Während einer Belastungsprüfung des fertigen Gebäudes wurden 205 Mülltonnen (Fassungsvermögen je 110 l) mit Wasser gefüllt und über einer Fläche von 406 m² in jeden dritten Knoten des Gitters gehängt. Die Halle hielt dieser extremen Belastung stand.

Библиографический список

1.Aus moderner Technik und Naturwissenschaft. – Düsseldorf, 1991. –

172 S.

2.Deutsche Bauernzeitung. – B., 1984. – № 1–12.

3.Ingenieur – Taschenbuch: Bauwesen. – B., 1968. – Bd. II. – 372 S.

4.Steiger E., Busch K. Taschenlexikon; Bautechnik. – Leipzig, 1983. –

372 S.

5.Technische Grundlagen für Bauberufe. – B., 1967. – 335 S.

6.Немецко-русский строительный словарь. – М., 1972. – 612 с.

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