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12 • Das WAGO-I/O-SYSTEM 750

Lagerung, Kommissionierung und Transport

2.4 Lagerung, Kommissionierung und Transport

Die Komponenten sind möglichst in der Originalverpackung zu lagern. Ebenso bietet die Originalverpackung beim Transport den optimalen Schutz.

Bei Kommissionierung oder Umverpackung dürfen die Kontakte nicht verschmutzt oder beschädigt werden. Die Komponenten müssen unter Beachtung der ESD-Hinweise in geeignete Behälter/Verpackungen gelagern und transportiert werden.

Für den Transport offener Baugruppen sind statisch geschirmte Transporttaschen mit Metallbeschichtung zu verwenden, bei denen eine Verunreinigung mit Amines, Amides und Silicone ausgeschlossen ist, z. B. 3M 1900E.

2.5 Mechanischer Aufbau

2.5.1 Einbaulage

Neben dem horizontalen und vertikalen Einbau sind alle anderen Einbaulagen erlaubt.

Beachten

Bei der vertikalen Montage ist unterhalb des Knotens zusätzlich eine

Endklammer zur Absicherung gegen Abrutschen zu montieren.

WAGO Artikel 249-116 Endklammer für TS 35, 6 mm breit

WAGO Artikel 249-117 Endklammer für TS 35, 10 mm breit

2.5.2 Gesamtausdehnung

Die maximale Gesamtausdehnung eines Knotens berechnet sich aus:

Anzahl

Breite

Komponente

1

51 mm

Koppler / Controller

 

 

 

64

12 mm

Busklemmen

 

 

- Ein- / Ausgangsklemmen

 

 

- Einspeiseklemmen

 

 

- etc.

 

 

 

1

12 mm

Endklemme

Summe

831 mm

 

Achtung

Die maximale Gesamtausdehnung eines Knotens darf 831 mm nicht überschreiten

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Mechanischer Aufbau

2.5.3 Montage auf Tragschiene

2.5.3.1 Tragschieneneigenschaften

Alle Komponenten des Systems können direkt auf eine Tragschiene gemäß EN 50022 (TS 35, DIN Rail 35) aufgerastet werden.

Achtung

WAGO liefert normkonforme Tragschienen, die optimal für den Einsatz mit dem I/O-System geeignet sind. Sollen andere Tragschienen eingesetzt werden, muss eine technische Untersuchung und eine Freigabe durch WAGO Kontakttechnik GmbH vorgenommen werden.

Tragschienen weisen unterschiedliche mechanische und elektrische Merkmale auf. Für den optimalen Aufbau des Systems auf einer Tragschiene sind Randbedingungen zu beachten:

Das Material muss korrosionsbeständig sein.

Die meisten Komponenten besitzen zur Ableitung von elektro-magne- tischen Einflüssen einen Ableitkontakt zur Tragschiene. Um Korrosionseinflüsse vorzubeugen, darf dieser verzinnte Tragschienenkontakt mit dem Material der Tragschiene kein galvanisches Element bilden, das eine Differenzspannung über 0,5 V (Kochsalzlösung von 0,3% bei 20°C) erzeugt.

Die Tragschiene muss die im System integrierten EMV-Massnahmen und die Schirmung über die Busklemmenanschlüsse optimal unterstützen.

Eine ausreichend stabile Tragschiene ist auszuwählen und ggf. mehrere Montagepunkte (alle 20 cm) für die Tragschiene zu nutzen, um Durchbiegen und Verdrehung (Torsion) zu verhindern.

Die Geometrie der Tragschiene darf nicht verändert werden, um den sicheren Halt der Komponenten sicherzustellen. Insbesondere beim Kürzen und Montieren darf die Tragschiene nicht gequetscht oder gebogen werden.

Der Rastfuß der Komponenten reicht in das Profil der Tragschiene hinein. Bei Tragschienen mit einer Höhe von 7,5 mm sind Montagepunkte (Verschraubungen) unter dem Knoten in der Tragschiene zu versenken (Senkkopfschrauben oder Blindnieten).

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2.5.3.2 WAGO Tragschienen

Die WAGO Tragschienen erfüllen die elektrischen und mechanischen

Anforderungen.

Artikelnummer

Beschreibung

 

210-113 /-112

35 x 7,5; 1 mm;

Stahl gelb chromatiert; gelocht/ungelocht

 

 

 

210-114 /-197

35 x 15; 1,5 mm;

Stahl gelb chromatiert; gelocht/ungelocht

 

 

 

210-118

35 x 15; 2,3 mm;

Stahl gelb chromatiert; ungelocht

 

 

210-198

35 x 15; 2,3 mm; Kupfer; ungelocht

 

 

210-196

35 x 7,5; 1 mm; Alu; ungelocht

 

 

 

2.5.4 Abstände

Für den gesamten Feldbus-Knoten sind Abstände zu benachbarten Komponenten, Kabelkanälen und Gehäuse- / Rahmenwänden einzuhalten.

Abb. 2-4: Abstände

g01xx13x

Die Abstände schaffen Raum zur Wärmeableitung und Montage bzw. Verdrahtung. Ebenso verhindern die Abstände zu Kabelkanälen, dass leitungsgebundene elektromagnetische Störungen den Betrieb beeinflussen.

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2.5.5 Stecken und Ziehen der Komponenten

Achtung

Bevor an den Komponenten gearbeitet wird, muss die Spannungsversorgung abgeschaltet werden.

Um den Koppler / Controller gegen Verkanten zu sichern, ist dieser mit der Verriegelungsscheibe auf der Tragschiene zu fixieren. Dazu wird mit Hilfe eines Schraubendrehers auf die obere Nut der Verriegelungsscheibe gedrückt.

Zum Lösen und Entnehmen des Kopplers/Controllers ist die Verriegelungsscheibe durch Drücken auf die untere Nut wieder zu lösen und anschließend die Entriegelungslasche zu ziehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abb. 2-5: Koppler/Controller und Verriegelungsscheibe

 

 

 

 

 

g01xx12d

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Durch Ziehen der Entriegelungslasche einer Busklemme ist es auch möglich, diese aus dem Verband zu lösen.

Abb. 2-6: Busklemme lösen

p0xxx01x

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Gefahr

Es ist sicherzustellen, dass durch Ziehen der Busklemme und der damit verbundenen Unterbrechung von PE kein Zustand eintreten kann, der zur Gefährdung von Menschen oder Geräten führen kann.

Ringspeisung des Schutzleiters vorsehen, siehe Kapitel 2.7.3.

2.5.6 Montagereihenfolge

Alle Komponenten des Systems werden direkt auf eine Tragschiene gemäß Europa-Norm EN 50022 (TS35) aufgerastet.

Die sichere Positionierung und Verbindung erfolgt über ein Nutund Federsystem. Eine automatische Verriegelung garantiert den sicheren Halt auf der Tragschiene.

Beginnend mit dem Koppler / Controller werden die Busklemmen entsprechend der Projektierung aneinandergereiht. Fehler bei der Projektierung des Knotens bezüglich der Potentialgruppen (Verbindungen über die Leistungskontakte) werden erkannt, da Busklemmen mit Leistungskontakten (Messerkontakte) nicht an Busklemmen angereiht werden können, die weniger Leistungskontakte besitzen.

Beachten

Busklemme immer beginnend am Koppler / Controller anreihen, immer von oben stecken.

Achtung

Busklemmen nie aus Richtung der Endklemme stecken. Ein SchutzleiterLeistungskontakt, der in eine Klemme ohne Kontakt, z. B. eine 4-Kanal Digital Eingangsklemme, eingeschoben wird, besitzt eine verringerte Luftund Kriechstrecke zu dem benachbarten Kontakt, im genannten Beispiel DI4.

Der Feldbusknoten wird immer mit einer Endklemme (750-600) abgeschlossen.

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